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Ev.-luth. St.Lambertus-Kirchengemeinde Kirchtimke

Ehrenamt / Mitarbeit

Ehrenamt / Mitarbeit

Ohne das Ehrenamt wäre eine lebendige Gemeindearbeit nicht zu gestalten, wenn es um Dienste und Gruppen in der Gemeinde geht.

"Ein Leib - viele Glieder", so beschreibt der Apostel Paulus die Gemeinde und spricht ihr zu: "Ein Geist - viele Gaben".

Haben Sie Interesse mit dabei zu sein?
Wenden Sie sich an unser Pfarramt oder den Kirchenvorstand,
wir freuen uns auf Sie!

Vorsitzender: Pastor Wolfgang Preibusch, Tel. 04289-254

 

Zahl der Ehrenamtlichen in der Kirche steigt

Studie: Zahl der Ehrenamtlichen in der Kirche steigt
Hannover/Hamburg (epd). Die evangelische Kirche verzeichnet einer neuen Studie zufolge eine steigende Zahl von Ehrenamtlichen. Insgesamt engagierten sich rund 2,2 Millionen Protestanten freiwillig für ihre Kirche, sagte der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Professor Gerhard Wegner, der "Evangelischen Zeitung", die in Hannover und Hamburg erscheint.

Vor allem unter den älteren Menschen steige die Zahl der Ehrenamtlichen. Rund 70 Prozent engagieren sich für die Gemeinde an ihrem Wohnort. Menschen mit wenig Geld kann die Kirche allerdings eher selten zur Mitarbeit motivieren. Für die noch nicht offiziell veröffentlichte Untersuchung befragte das in Hannover ansässige Institut 1.878 Ehrenamtliche aus 1.353 Kirchengemeinden.

Der ehrenamtliche Einsatz ein Phänomen der Mittelschicht, sagte Wegner: "Das Ehrenamt ist quer durch die Gesellschaft eine Domäne von Menschen, die eine höhere Bildung haben und eher besser verdienen." Das Problem, wie Arbeitslose und Menschen mit geringem Einkommen für das Ehrenamt gewonnen werden könnten, sei in der Kirche noch nicht gelöst. "Arme Menschen werden von unseren Gemeinden und Einrichtungen betreut, sie werden aber nicht eingeladen mitzumachen." Dies sei aber eine wichtige diakonische Aufgabe.

Insgesamt seien die Menschen mit ihren kirchlichen Ehrenämter zufrieden. Bei einer ähnlichen Befragung vor fünf Jahren hätten die Ehrenamtlichen noch erhebliche Kritik geäußert, unter anderem zum Verhältnis mit den Hauptamtlichen und zur Weitergabe von Informationen. Inzwischen werde ihnen häufiger Anerkennung vermittelt, etwa durch öffentlichen Dank oder den Ehrenamtspass einer Kommune.

Ehrenamtlich tätige Protestanten engagierten sich auch stark in anderen Bereichen der Gesellschaft, etwa in politischen Parteien, sozialen Organisationen oder Gewerkschaften, sagte Wegner. "Das ist statistisch belegbar und ein großer Schatz für die Gesellschaft." Der Trend gehe dahin, dass ein Einzelner mehrere Ehrenämter ausfülle. Im Schnitt übe ein kirchlich engagierter Freiwilliger vier Ehrenämter aus. (4033/14.04.13)

epd lnb mig

Gemeinsamer Mitarbeitertag und Gemeindeausflug

Zu den Aufgaben des Gemeindebeirates gehört die Stärkung des Gemeindelebens, die Vorbereitung des jährlichen Mitarbeitertages und des Gemeindeausfluges, z.B. mit Gästen aus der Partnergemeinde in Sachsen.

Beim Mitarbeitertag sind neben aktuellen Themen besonders vier Bereiche wichtig:

-
Miteinander über den Glauben und die Gemeinde sprechen

- Sich gemeinsam über das Jahresprogramm und die besonderen Schwerpunkte und Themen eines Jahres verständigen

- Zu einer Übereinkunft über die vordringlichen und langfristigen Aufgaben kommen

- Probleme benennen können und sich gegenseitig helfen

 

Ausrichtung der Gemeindearbeit

Familienorientiertes Arbeiten
- Eltern-Kind
- Kindergottesdienst
- Kinder- und Jugendarbeit
- Konfirmandenarbeit ab dem 4. Schuljahr unter Elternbegleitung
- Förderkreis Ev. Jugend

Gottesdienst, z.B.
- Lektorenarbeit
-Teams für den Gottesdienst
- Gottesdienste mal anders
- Missionsfest
- Kirche im Dorf

Kirchenmusik
- Posaunenchor
- Kirchenchor
- Band
- Konzerte
- Förderverein Kirchenmusik

Besuchsdienstarbeit (und Diakonie), Gruppen und Gesprächskreise
- Frauenkreis
- Gesprächskreis
- Gemeindenachmittage
- Denkste-Talk
- Hauskreis
- ausflüge und Projekte

ökumenische und missionarische Ausrichtung
- Partnerschaftsarbeit
- Missionsverein
- Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Missionarische Dienste
- Kindernothilfe
- Projektarbeit

Die Zusammenarbeit mit der Schule und der Kommune und den Vereinen und Einrichtungen in den Dörfern ist eingespielt und wird von beiden Seiten geschätzt. Die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden in der Region ist durch Vereinbarungen und einen gemeinsamen Regionalausschuss ebenfalls auf einem guten Weg. Äußeres Zeichen dafür ist der gemeinsame Gemeindebrief in der Region.

 

Kurzchronik der letzten 25 Jahre

Die nächsten Termine: 28.Juni in Tarmstedt, 11. Oktober in Wilstedt, 15.November in Kirchtimke

Kurzchronik

In den vergangenen 25 Jahren sind kontinuierlich neue Bereiche in der Gemeindearbeit hinzugekommen, u.a. wurde ein Besuchsdienst nach Einführungskurs eingerichtet, regelmäßig Adventsbasare vorbereitet, der Lektorendienst durch Kirchenvorsteher und weitere Mitarbeiter für den Gottesdienst eingeführt, die Diamantene Konfirmation ebenfalls jährlich gefeiert, der Mediendienst (vom Gottesdienst am Sonntag für Ältere) ermöglicht, Bibelseminare und Glaubenskurse durchgeführt, ein Kirchenchor gegründet und zeitweise auch ein Kinderchor (jetzt in Tarmstedt), die Konfirmandenarbeit mit Kindern ab dem 4. Schuljahr unter Elternbeteiligung eingeführt, ein Gottesdienstausschuss eingesetzt und „Gottesdienste mal anders" am Abend mit einem Kreis Ehrenamtlicher erarbeitet, in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenbildung Eltern-Kind-Gruppen eingerichtet und begleitet, Frauenkreise gegründet, Aktionen in den Dörfern (Neubaugebiet) in Zusammenarbeit mit den politischen Gemeinden geplant und die feste Einrichtung „Kirche im Dorf- Gottesdienst on tour" geschaffen. Das 250jährige Kirchjubiläum 1989, das 850jährige Dorfjubiläum von Kirchtimke 1998 und die 1000 Jahrfeier Hepstedts 2004 gaben wiederholt die besondere Möglichkeit, mit den Gemeinderäten, Bürgermeistern, Vereinen, Landjugend usw. in guter Weise das Miteinander und den Kontakt zu pflegen. Vortragsabende, Zeltgottesdienste, Kommersabende mit der Freiwilligen Feuerwehr, Spiel ohne Grenzen mit den Vereinen, Gottesdienste bei Sportfesten und auf Sportplätzen haben gezeigt, wie die Dörfer diese Öffnung der Kirche nach außen positiv aufgenommen haben.

Gottesdienste:
Ein besonderes Gewicht wird auf die Mitwirkung am Hauptgottesdienst und die Gestaltung auch der Kasualgottesdienste gelegt, die insgesamt gut besucht werden. Neue Gottesdienstformen wurden erprobt („Gottesdienst mal anders") und die Begleitung der Gottesdienste durch einen Ausschuss hat gute Früchte getragen.
Kirchtimke gehört zu den Gemeinden mit vielen Amtshandlungen (Trauungen, Ehejubiläen, Taufen,Beerdigungen). Die Feiern der Ehejubiläen werden zumeist vom Pfarramt (und Posaunenchor) begleitet. Neben den Konfirmandengruppen (zwischen 30 und 40 Konfirmanden) gehören zum Aufgabenbereich des Pfarramtes die Kontakt- und Seelsorgebesuche.

Kirchenvorstand:
Eine besondere Bedeutung kommt dem Kirchenvorstand zu. Nicht nur, weil es das Leitungsgremium in der Gemeinde ist, sondern weil sich die Kirchenvorsteher/innen zuerst als Mitarbeiter/innen verstehen und sich aktiv am Leben der Gemeinde beteiligen und es sehr fördern. Besondere Kirchenvorstehertage/Mitarbeitertage haben das unterstützt. Pfarramt und Kirchenvorstand arbeiten gut zusammen. Regelmäßige Gespräche über die Situation der Gemeinde, Schwerpunke, Ziele und Vorhaben gehören zum Standard. Gemeindeaufbau ist so ein ständiger Prozess, an dem viele beteiligt sind.

Ehrenamtliche Mitarbeit;
In der Kirchengemeinde gibt es eine große Zahl von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen. So wird z.B. in den meisten Dörfern noch die Haussammlung durchgeführt, was andere Gemeinden längst aufgegeben haben. Insgesamt ist es das Bestreben des Pfarramtes, zur Mitarbeit in der Gemeinde zu ermutigen und in der Mitarbeit gemeinsam gelebten Glauben und persönlichen Glauben Gestalt werden zu lassen.
Ein Bibelseminar zu Anfang 1987 (über zwei Jahre) hat eine ganze Reihe engagierter Gemeindeglieder zusammengeführt, mehrere Glaubenskurse haben zur Bildung eines eigenständigen Hauskreises beigetragen. Die Bildung eines Gottesdienstausschusses hat die Verantwortung der Gemeindeglieder für den Gottesdienst gestärkt. Die vorgezogene Konfirmandenarbeit hat auch kirchenfernere Gemeindeglieder zur Mitarbeit gewinnen können. Im Verlauf von 20 Jahren haben mehr als 150 Mütter und auch Väter bei der Gestaltung der Konfirmandenarbeit mitgewirkt und etwa 900 Kinderbibeln wurden vom Kirchenvorstand verteilt. Der Kindergottesdienst hat eine fast 75jährige Tradition und findet meistens in allen sechs Dörfern des Kirchspiels am Sonntagmorgen zur Kirchzeit statt; die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen treffen sich 14-tägig zur Vorbereitung. 1992 wurde die Eltern-Kind-Arbeit begründet (Mini-Club), zeitweise trafen sich 9 Gruppen mit bis zu 120 Müttern und Kindern regelmäßig wöchentlich im Gemeindehaus, mit begleitenden Fortbildungen durch die Ev. Erwachsenenbildung und Praxisberatung vor Ort und Treffen der Gruppenleiterinnen.
Die Arbeit der beiden Chöre (Posaunenchor und Kirchenchor) ist besonders zu würdigen. Schöne Konzerte, Abendmusiken, Einsätze und Ständchen neben der Mitwirkung bei den Gottesdiensten zeigen das große Engagement von Chorleitern und Mitgliedern.
Die Kinder- und Jugendarbeit hat es verdient, besonders gewürdigt zu werden, insbesondere der Dienst von Diakon Heino Meyer und der Mitarbeiter/innen.

Seit vielen Jahren bedient unsere Gemeindebücherei die Spielkreise und Kindergärten im Kirchspiel mit Kinderbücher ... - völlig unentgeltlich!

Ausbauten und Kirchrenovierung:
1988 musste der Kirchturm von innen völlig saniert werden (Gebälk). Die Außenrenovierung (Asbestschiefer) steht seit dem an. Nach dem Ausbau des Gemeindehauses 1988 mit neuen Jugendräumen im Dachgeschoss
wurde 1996 der verbliebene Teil für die Eltern-Kind-Gruppen ausgebaut. Beide Bauvorhaben wurden mit viel Eigenleistung durchgeführt; ortsansässige Handwerker verzichteten sogar auf ihren Arbeitslohn. Das zeigt, wie sehr die kirchliche Arbeit in den Dörfern Anerkennung gefunden hat. Die politischen Gemeinden haben beide Ausbauvorhaben finanziell unterstützt, den Bürgermeistern und Gemeinderäten gebührt dafür Dank.
Die große Außenrenovierung der Kirche 1999 hat viel Kraft und Zeit gekostet - aber es hat sich gelohnt. Nach langer Wartezeit konnte der Außenputz erneuert werden und die Kirche in den früheren Farben gestrichen werden. Die Sakristei wurde vergrößert, eine Toilette eingebaut und ein neuer Heizungsraum mit Gasthermen geschaffen.
Die neue Außengestaltung der Flächen um die Kirche bietet nun einen schönen Anblick und lädt zu Gemeindefesten rund um die Kirche ein, zum Kirchkaffee oder zum Gottesdienst im Freien zu Himmelfahrt.
Die Innenrenovierung der Kirche konnte 2008 in Angriff genommen werden: der Farbanstrich der Wände, ein neues Beleuchtungskonzept, Austausch der Heizkörper und der Farbanstrich von Gestühl und Empore konnten umgesetzt werden. Nun ist der Innenraum heller und feundlicher geworden.
Die Außenanlagen beim Gemeindehaus wurden im Jahr 2009 neu gestaltet. Die großen Bäume mussten weichen, da sie zu nahe am Gemeindehaus standen und mit den Jahren Haus und Dach mit ihren Ästen bedrohten. Das Gelände um den Parkplatz wurde neu angelegt und nun bietet unser Gemeindehaus mit dem Spielplatz ein einladendes Bild.

Seit 1998:
Die viertägige Bibelwoche jeweils im Februar ist in der Region eine feste Einrichtung geworden, ebenfalls der Einschulungsgottesdienst in Tarmstedt, der sehr gut angenommen wird, jeweils von einer beteiligten Gemeinde durchgeführt.
Der Weltgebetstag der Frauen wurde schon vorher umschichtig in den Kirchen der Samtgemeinde unter großem Einsatz der Frauenkreise gestaltet. Ein Ausschuss zur Förderung der Zusammenarbeit in der Region hat für den Gemeindebrief Standards für „Freud und Leid" und gemeinsame Nachrichten / Ankündigungen samt Logo erarbeitet.
Turnusmäßige gemeinsame Dienstbesprechungen in der Region haben sich eingespielt. Der Kontakt zur Schule, insbesondere zu den Fachlehrern für Religion, wird gepflegt ( gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen und Konferenzen ).

Bis 1997 hatte die Kirchengemeinde keinen eigenen Gemeindebrief, die gemeindlichen Mitteilungen im früheren ,,Heimatboten" des Kirchenkreises haben ausgereicht. Nachdem der Heimatbote im Jahr 2000 sein Erscheinen eingestellt hat, gab es 7 Jahre einen eigenen Gemeindebrief, inzwischen wurde er durch einen gemeinsamen Gemeindebrief mit der Nachbargemeinde Wilstedt abgelöst. Informationen zur Gemeinde, der Region und unserem Kirchenkreis prägen das Erscheinungsbild. Die Erstellung obliegt z.Zt. dem Pfarramt.
Nachdem unsere Gemeindeschwester in den Ruhestand eingetreten ist, hat der Kirchenvorstand nach langer Beratung aus praktischen und organisatorischen Gründen die Leitung und Trägerschaft der Diakonie- und Sozialstation ganz an den Kirchenvorstand Wilstedt abgegeben. Als Kirchengemeinde werben wir weiter für die Station im Genieindebrief und bei der Kirche (Schild).

Ein besonderes Projekt hat im Frühjahr und Sommer 2003 stattgefunden. Erstmals wurden große liturgische Figuren (Puppen), die von Spielern „über Kopf geführt werden, im Gottesdienst eingesetzt. Pastor i.R. B. aus Badenstedt hat ein Patent entwickelt und mit ihm zusammen und sechs Steinfeldern (3 Ehepaare) haben wir die Geschichte, wie Jesus die Kinder zu sich ruft, spielerisch, szenisch und musikalisch umgesetzt. Zeitlich ist es von einigem Aufwand, weshalb es auch die Projektgruppe bei der einen Erarbeitung gelassen hat. Pastor Bremer hat eine DVD davon erstellt und präsentierte seine Figuren auch auf dem Kirchentag 2005 in Hannover. Wiederholt ist Pastor Bremer zum Figurenspiel mit seinem Badenstedter Team in Kirchtimke zu Gast.

Einladungen der Kinderspielkreise und Kindergärten werden gerne angenommen, z.B. Kirchenführungen oder kindgemäße Gestaltungen zu Ostern und Weihnachten.

 

Kleine Auswahl besonderer Ereignisse:

1998
„Denkste!" - Fortsetzung der „Gottesdienste mal anders", die Denkanstöße geben möchten
September: 125jähriges Bestehen des Posaunenchores, Serenade September:
Beginn der Renovierungsarbeiten an der Kirche
Dezember: Jubiläumskonzert des Posaunenchores: 125 Jahre

1999
Gemeinsames Logo in der Region: Kirchtimke - Wilstedt - Tarmstedt
Kirchrenovierung von außen
Juni: Zeltgottesdienst anlässlich des 50jährigen Vereinsjubiläums des TSV-Timke Juli: Kinderkirchentag in Grasberg
Oktober: Tag der offenen Tür im Gemeindehaus - 25jähriges Jubiläum, Gruppen und Kreise stellen sich vor
November: Das Ehepaar Kempowski liest am Totensonntag in der Lambertus-Kirche aus dem „Echolot"
I.Advent: Einweihung der restaurierten Kirche mit Familiengottesdienst, Empfang und Basar

2000
April: Kirchenvorsteherwahl - 12 Kandidaten,
34,3 % Wahlbeteiligung (bei 2160 Wahlberechtigten)
Pfingsten: Einführung des neuen Kirchenvorstandes / „Ein Geist, viele Gaben!"
20.Mai: „Kirche im Dorf, Aktionstag in Hepstedt (Neubaugebiet). In der Zeitung steht: „Kirche geht in die Offensive"
Juni: Blechbläser aus Südafrika gastieren in Kirchtimke Basar im Dezember: 5000 DM für Flutopfer in Indien

2001
Januar: Großer Zeitungsbericht über Hannelore Bammann, die „Tante Bücherei", die seit 1983 regelmäßig Spielkreise in der Samtgemeinde besucht
neue Anfängergruppe im Posaunenchor
Juni: Ehrung von Frau Gertrud Schlobohm (Steinfeld), der früheren Gemeindeschwester und Kirchenvorsteherin im Gästehaus der Landesregierung mit Urkunde, Medaille und Ehrennadel: „Für besondere Verdienste um den Nächsten im Land Niedersachsen" (auf Vorschlag des Pfarramtes).
75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Breddorf / Gruß wort des Pfarramtes

2002
Ehrung von Anke Husmann und Margret Drewes durch den Landkreis Rotenburg am Tag des Ehrenamtes für ihre Verdienste (Kindergottesdienst, Kirchenvorstand, Besuchsdienst, Diakoniestation, SchuleIternrat u.a. / auf Vorschlag des Pfarramtes)
Himmelfahrt: Gottesdienst im Freien (Kirchhof)
10 Jahre Eltern-Kind-Gruppen in Kirchtimke
Reformationstag: Kirchen- und Posaunenchor musizieren in der Lambertus-Kirche
Basarerlös Zugunsten des Schüler- und Familienprogramms in Kigali (Ruanda)

2003
März: Musikalisches Jubiläum des Kirchenchores: 10 Jahre Bestehen
Zeitungsbericht aus der Katholischen Nachbargemeinde in Zeven. Überschrift:" Nur zwei Pfarrer für sechs katholische Gemeinden? " Im Text heißt es dann: Die pastoralen Grunddienste wie Erstkommunion, Firmvorbereitung, Taufvorbereitung und auch Beerdigungen könnten in Zukunft verstärkt von ausgebildeten Ehrenamtlichen durchgeführt werden. Der Pfarrer ist dann eher eine Art Manager, der in erster Linie seine Helfer vor Ort seelsorgerisch betreut und dafür sorgt, dass das Team funktioniert."
Juni: Missionsfest in Hepstedt mit Landesbischof i.R. Horst Hirschler

Begrüßungsgottesdienst der Konfirmanden mit liturgischen Figuren, Partnerschafts-Treffen und Gemeindefest
10 Jahre Konfirmandenarbeit mit Kindern unter Elternbeteiligung in Kirchtimke
August: Kreisposaunenfest in Hepstedt unter großer Beteiligung, 130jähriges Jubiläum des
Posaunenchores
Schnupperkurs zum Jahr der Bibel
Oktober: Kinderkirchentag in Grasberg / Kirchtimke stellt die meisten Kinder November:
Verabschiedung von Gemeindeschwester Elfriede Bogner
l. Advent: Erstmals Familiengottesdienst mit anschließendem kleinem Weihnachtsmarkt bei der Kirche und Aktionen für Kinder in der Kirche
Aktion „Weihnachten im Schuhkarton" (Reinhild Heitmann und Ute Fischer) 395 Schuhkartons fanden von Kirchtimke aus den Weg zu bedürftigen Kindern in aller Welt
Eisregen zu Weihnachten: Freie Plätze in der Kirche, nur 86 Erwachsene und 22 Kinder in der Christvesper statt der gewohnten 400 Besucher!

2004
Pfingsten: 15 Jahre Besuchsdienstarbeit in Kirchtimke / Verabschiedung von Elfriede Rugen und Dank für 15 Jahre Leitung
Juli: Zeltgottesdienst u.a. zur 1000 Jahrfeier Hepstedts; Gäste aus 16 ländlichen Gemeinden Europas wirken beim Gottesdienst mit, der Posaunenchor spielt beim Flaggenhissen alle Nationalhymnen.
August: Ausflug vom Besuchsdienst in das Diakonissenmutterhaus in Rotenburg (Schwester Gertrud Schlobohm kam von dort) / Besuch der Ausstellung zur Geschichte
Reformationstag: Begrüßung der Vikarin Corinna Schuchardt im Gottesdienst
November: Sarah Heitmann berichtet von ihren Erfahrungen aus Südafrika; 1 Jahr Praktikum und Arbeit mit HIV-Infizierten und AIDS-Waisen.
Dezember: Bläserkreis Walsrode gastiert in Kirchtimke
Dezember: Weihnachten im Schuhkarton: 710 Schuhkartons mit Geschenken von Kirchtimke auf Reise geschickt

2005
eine Verstärkte Zusammenarbeit in der Region
Visitation mit Superintendentin Jutta Rühlemann
Gemeindevikariat von Frau Corinna Schuchardt
Gründung Frauenkreis KLARO

2006
Kirchenvorstandswahl: Wahlbeteiligung knapp 33%
Einsetzung eines Gemeindebeirates
Gemeindesaal / Renovierung und neues Lichtkonzept

2007
Start der "Sommerkirche" als Regionalgottesdienste
ein gemeinsamer regionaler Gemeindebrief mit Wilstedt/Tarmstedt
gemeinsame KV-Sitzung mit Wilstedt
Einrichtung eines Regionalausschusses
erfolgreiche Telefonbefragung der Gemeindeglieder zur Zukunfstgestaltung
Einführung eines Kindermissinsfestes in Hepstedt
25j. Dienstjubiläum von Küsterin Herta Müller

2008
Kirchrenovierung St. Lambertus-Kirche von innen (Heizung, Beleuchtung, Anstrich)
15 Jahre Konfirmandenarbeit mit Kindern und Elternbegleitung
Lektorenkurs mit Einführung von 15 Lektorinnen/Lektoren
Erweiterung des Besuchsdienstes

2009
Neugestaltung der Grünanlage beim Gemeindehaus
Tag der Posaunenchöre in Breddorf / Winterkirche
Einrichtung eines Kinder- und Jugendausschusses in der Region
befristete Diakonenstelle für Kinder- und Jugendarbeit mit Wilstedt besetzt
Einsegnung von Diakonin Sonja Winterhoff
Partnerschaftsbesuch aus Südafrika / Polokwane
Gottesdienst auf dem Sportplatz des TSV-Timke zum 60j. Jubiläum

2010
Jubiläum der Partnergemeinde Böhlitz-Ehrenberg in Sachsen
Teilnahme am Projekt der Landeskirche "Attraktive Gemeinde"
Förderverein Kirchenmusik St. Lamberus Kirchtimke e.V. gegründet

2011
Energie- und Wärmeschutzmaßnahmen beim Gemeindehaus
Glockenmotor (Kirche) erneuert
gemeinsame Stellenplanung in der Region
"Feierabend" - ein neues Format: ein Abend von Frauen für Frauen in der Samtgemeinde als regionales Angebot
Fahrradausflug im Sommer

2012
Kirchenvorstandswahl: Wahlbeteiligung 26 % bei 7 Kandidaten
April: "Männerfrühstück" - ein neues Format: ein Angebot für Männer in der Samtgemeinde als regionales Angebot
Juli: Festgottesdienst zum 50j. Freibadjubiläum Kirchtimke, 7 Taufen mit Quellwasser
September: Partnerschaftstreffen mit der Gemeinde Böhlitz-Ehrenberg in Kirchtimke / Pilgern auf dem Jakobsweg
September: 1 Jahr "Feierabend" - Ein Abend von Frauen für Frauen in der Samtgemeinde
Weitere Energie- und Wärmeschutzmaßnahmen beim Gemeindehaus und Pfarrhaus
Visitation mit Superintendentin Jutta Rühlemann

2013
Vereinbarung der Kirchenvorstände Kirchtimke und Tarmstedt mit dem Förderkreis Ev.Jugend Tarmstedt e.V. zur 1/3-Anstellung von Diakonin Sonja Winterhoff in der Region
Errichtung einer Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit der Region
Jubiläum 75 Jahre Kindergottesdienst

2014
275 Jahre Kirchbau St. Lambertuskirche, Festtage zu Pfingsten mit historischer Ausstellung.
Erneuerung der Türen beim Gemeindehaus unter Beibehaltung des bisherigen Stils.

2015
BonhoefferTage in der Samtgemeinde.
1000 Jahre Leipzig - Besuch in der Partnergemeinde.
Sanierung des Parkplatzes beim Gemeindehaus und neue Verlegung des Plattenweges zum Gemeindehaus.
Pflasterung des letzten Stückes der Auffahrt zum Pfarrhaus.
5 Jahre Förderverein Kirchenmusik St. Lambertus-Kirchtimke (ca. 70 Mitglieder).
30 Jahre Posaunenchorleitung durch Ingo Müller.

2016
Schließung der Gemeindebücherei, zuletzt ausschliesslich Bedienung der Kindergärten mit Kinderbüchern.
Verlegung des Gemeindebüros vom Pfarrhaus in das Gemeindehaus (ehemalige Bücherei).
Verabschiedung von Angelika Gehlken aus dem Dienst für das Gemeindehaus und Anstellung von Melanie Tibke als Raumpflegerin.
Verabschiedung von Aaron Bettels als Organisten.
5 Jahre "Feierabend", ein Abend von Frauen für Frauen in der Region

2017
Anstellung von Barbara Carlin als Organistin.
5 Jahre Männerfrühstück in der Region.
20 Jahre "Gottesdienste mal anders" mit dem Denkste-Team.
25 Jahre Eltern-Kind-Gruppen im Gemeindehaus.


Alle Angaben ohne Gewähr

Gemeindearbeit: "Bei den Stärken einsetzen"

Pastor Philipp Elhaus, Haus kirchlicher Dienste (Gemeindetag 2011 in Rhade)

Philipp Elhaus: „Es gibt viele Kirchengemeinden, die haben große Schilder an der Eingangstür, auf denen steht groß: ,Herzlich willkommen‘ und unten in der Ecke ganz klein: ,Vorausgesetzt, Sie werden wie wir‘!“

Der Wunsch sei meist, eine ausstrahlende Kirchengemeinde zu sein für alle Altersgruppen, alle Frömmigkeitsstile, alle Milieus mit alltagsnaher Diakonie, Seelsorge, als Anwalt für Menschen im Schatten – die Wirklichkeit sehe anders aus: Ein großes Angebot koste Geld, wenige Schultern müssen viel tragen, der Pastor agiere als „Universaldilettant“.

„Das Problem ist: Man geht immer von dem aus, was nicht ist. Das ist ziemlich anstrengend. Warum nicht mal anders ansetzen – beim Reichtum – und die vorhandenen Schätze heben und ihre Stärken aufbauen?“

Das gehe in vier Schritten: das Gute erkunden, das Beste erträumen, die Zukunft entwickeln, die nächsten Schritte erarbeiten.

Im ersten Schritt solle der Kirchenvorstand klären, in welchen Bereichen man sich entwickeln wolle, welche Mission man für sich als Kirchengemeinde sehe.
In einem zweiten Schritt solle man zusammen mit Interessierten vorhandene Schätze heben. Dabei sei es wichtig, Prioritäten zu setzen und sich gegebenenfalls auch mal vom Reichtum der Nachbargemeinde ergänzen lassen.

(Quelle: Zevener Zeitung 17.1.2011)

 

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