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Ev.-luth. St.Lambertus-Kirchengemeinde Kirchtimke

Reden über Gott und die Welt

Männerfrühstück in Wilstedt

Männerfrühstück zum Thema: "Kirche auf dem Lande" mit Sup. Jutta Rühlemann am 6.April in Wilstedt

Die Reihe des Männerfrühstücks wird 2019 in der Samtgemeinde Tarmstedt fortgesetzt. Die Kirchengemeinden laden wieder herzlich ein. Diesmal geht es um die Situation auf dem Lande. Stadt und Land entwickeln sich unterschiedlich, auch was die demografische Entwicklung angeht. Die soziale Nähe der ländlichen Situation bietet besondere Chancen, die große Fläche ist dabei eine besondere Herausforderung. Wilstedt und Kirchtimke gehören flächenmäßig zu den größten Kirchengemeinden im Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck. Dabei ist die Bevölkerungsdichte zwischen 60 bzw. 20 Einwohner pro Quadratkilometer in Wilstedt und Kirchtimke recht gering. Örtliche Identitäten und regionale Gemeinsamkeiten müssen immer wieder ausbalanciert werden.
Zur Zeit bereiten sich die beiden landeskirchlichen Gemeinden auf die anstehende Visitation im Mai vor. Dann kommt Superintendentin Jutta Rühlemann zu Besuch und verschafft sich ein Bild vor Ort. Auf Einladung des Vorbereitungsteams kommt sie bereits jetzt im April zum Männerfrühstück und spricht aus ihrer Sicht zur Situation der Kirche auf dem Lande. "Wir erwarten einen Überblick über die Situation und interessante Impulse für das Gespräch an den Tischen", sagt Pastor Wolfgang Preibusch und lädt dazu herzlich in der Samtgemeinde ein.
Das Männerfrühstück beginnt am Samstag, 6.April 2019, um 9 Uhr im Gemeindehaus Wilstedt (früherer Kindergarten) an der Hauptstrasse. Zur Planung bitten die Veranstalter um Anmeldung bis zum 3.April 2019 bei Johann Dohrmann, Tel. 04283-8604 oder Pastor W. Preibusch, Tel.04289-254, bzw. per Email unter anmeldung@kirchengemeinde-kirchtimke.de .

Samstag, 6.April 2019 im
Gemeindehaus Wilstedt / 9 - 11.30 Uhr.

Thema: "Kirche auf dem Lande" - Chancen und Herausforderungen
Es referiert Superintendentin Jutta Rühlemann, Osterholz-Scharmbeck

Wir laden ein zu Information, Begegnung und Gespräch.

Um Anmeldung für das Frühstück bis 3. April 2019
wird gebeten bei: Johann Dohrmann, Tel. 04283-8604
oder Pastor W. Preibusch, Tel.04289-254 oder
per Email an: anmeldung@kirchengemeinde-kirchtimke.de

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinden in der Samtgemeinde Tarmstedt

 

Nächster Termin: Sa., 6.April 2019 in Wilstedt

Seit sieben Jahren gibt es dieses Format als Veranstaltung der Kirchen in der Samtgemeinde Tarmstedt, mit aktuellen, örtlichen, gesellschaftlichen und religiösen Themen.

Wir laden ein zu Information, Begegnung und Gespräch. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Treffen finden im Wechsel in den vier Gemeindehäusern statt.
Der nächste Termin ist für den 6.April 2019 in Wilstedt geplant.

 
     
     

Bisherige Themen:

28.April 2012 in Kirchtimke:
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde... Kann MANN das glauben?
Referent: Pastor Wolfgang Preibusch

15.September 2012 in Tarmstedt:
"Zusammenleben mit Muslimen in Deutschland"
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Reinbold

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26.Januar 2013 in Wilstedt:
"Älter, bunter, weiser..." - Wie verändert die demografische Entwicklung unser Zusammenleben?
Co-Referent Samtgemeindebürgermeister Frank Holle

27.April 2013 in Kirchtimke:
"Evangelische Kirche - Wo geht die Reise hin?"
Referent: Dr. Christian Brandy, Landessuperintendent
im Sprengel Stade

14.September 2013 in der Salemsgemeinde:
„Ist biblischer Glaube noch zeitgemäß“ Wie nah oder fern sind uns die Väter und Mütter des Glaubens ?
Referent: Pastor Martin Rothfuchs

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25.Januar 2014 in Tarmstedt:
„Flüchtlingspolitik und Willkommenskultur“
Referent: Jochen Franke

21.Juni 2014 in Wilstedt:
"Menschlichkeit und Gerechtigkeit" - Was tragen die großen Religionen dazu bei ?
Referent: Pastor Hans-Jürgen Bollmann, Notfallseelsorger

8.November 2014 in Kirchtimke:
"Pflege - Was tun?"
Referent: Henry Michaelis, Diakoniestation Tarmstedt

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9.Mai 2015 in Tarmstedt, Salemsgemeinde:
"Willkommen!" - Wie leben die Flüchtlinge in unserer Samtgemeinde?

7.November 2015 in Tarmstedt, Gemeindehaus Martin-Luther
"Naturschutz versus Ökonomie" - Ist alles eine Frage des Geldes?

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9.April 2016 in Wilstedt, Gemeindehaus St.Petri-Gemeinde
"Leben bis zuletzt" - Aus der Arbeit des ambulanten Hospizdienstes OHZ

12.November 2016 in Kirchtimke, Gemeindehaus Schulstr. 3
"Ausblick 500jähriges Reformationsjubiläum 2017" Landessuperintendent Dr. Brandy

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1.April 2017 in Wilstedt, Gemeindehaus Hauptstr.
"Martin Luther und das Judentum - Annäherung an ein schwieriges Kapitel Reformationsgeschichte" Pastor Martin Rothfuchs

4.November 2017 in Tarmstedt, Salemsgemeinde, Hauptstr.
"Pilgern - Erfahrungen auf dem Jakobsweg" P.i.R. Uli Wahl

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24.März 2018 in Tarmstedt, Gemeindehaus Martin-Luther
"Wieviel Mittelalter steckt heute noch in unserer Kirche?" P.Preibusch

03. November 2018 in Kirchtimke, Gemeindehaus Schulstr. 3
"Leben und Arbeiten in Süd-Afrika" P.Fromm

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6.April 2019 in Wilstedt, Gemeindehaus Hauptstr.
"Kirche auf dem Lande" - Chancen und Herausforderungen Sup.Rühlemann

Männerfrühstück: 4. November 2017

Männerfrühstück befasst sich mit dem Jakobsweg
Am ersten Samstag im November haben wir die Reihe des Männerfrühstücks fortgesetzt. Gastgeber war diesmal die Salemsgemeinde in Tarmstedt. Als Referent war Pastor Ulrich Wahl aus Lilienthal zu Gast. Er berichtete anschaulich in Wort und Bild von seinen Erfahrungen auf dem Jakobsweg.
Mehrere Tage und Wochen zu Fuß unterwegs zu sein, das sind wir in unserer modernen Welt kaum gewohnt, allenfalls eine kleine Wanderung im Urlaub gehört für viele dazu. Doch jedes Jahr lassen sich mehr Menschen auf eine Auszeit ein und machen sich auf den Weg. Sie folgen zu Fuß oder mit dem Rad den Spuren alter Pilgerrouten. Was motiviert und bewegt moderne Pilger heute? Wollen sie etwas für ihre Gesundheit tun, für Körper und Geist? Und welche Rolle spielt die Religion?
Über die Motive kann jeweils nur spekuliert werden. In jedem Fall wird die eigene Körperlichkeit bei der Pilgertour ganz elementar erlebt.
Die bekannteste Pilgerroute ist der Jakobsweg, ein altes Wegenetz aus dem Mittelalter nach Santiago de Compostela. "Auch am Rande unserer Kirchspiele verläuft ein Teilabschnitt des Jakobspilgerweges", verriet Pastor Wolfgang Preibusch. "Vielleicht machen wir uns hier auf einem Teilstück im nächsten Jahr selbst einmal auf den Weg." Auf der Homepage der Kirchengemeinde Kirchtimke gibt es übrigens Informationen zum Wegstück bei Steinfeld.

Natürlich begann der Vormittag mit einem Lied und einem zünftigen Frühstück. Es war ein interessanter Vormittag, alle Teilnehmenden dankten dem Referenten mit reichlich Applaus.


 

Ausblicke auf das Reformationsjubiläum 2017

Referent Landessuperintendent Dr. Brandy

Das Reformationsgedenken gemeinsam begehen - Landessuperintendent Brandy referierte beim Männerfrühstück in Kirchtimke.
Am Samstag, 12.November 2016, war es wieder soweit: 38 Männer aus der Region trafen sich zum Männerfrühstück in der Region. Als Referent hatte Landessuperintendent Dr. Brandy aus Stade zugesagt. Thematisch ging es um das anstehende Reformationsjubiläum im Jahr 2017, dem 500. Jahrestag der 95 Thesen Luthers.

 

Leben bis zuletzt - Gespräch zum Hospizdienst

Männerfrühstück informiert sich über den ambulanten Hospizdienst

Am Samstag, 9. Apil 2016, war es wieder soweit. Das Männerfrühstück in der Samtgemeinde Tarmstedt hatte eingeladen und diesmal war das Gemeindehaus Wilstedt Ort der kirchlichen Veranstaltung. Das Thema lautete diesmal: "Leben bis zuletzt!" - Aus der Arbeit des ambulanten Hospizdienstes im Kirchenkreis Osterholz-Scharmbeck.

Pastor i.R. Ulrich Wahl führte mit drei ehrenamtlichen Mitarbeitern des Dienstes in die Arbeit ein. Es wurde schnell deutlich: Den Wünschen des Sterbenden soll möglichst entsprochen werden, Kontakt und Gespräch bis zuletzt im Leben pflegen zu können. Über 80 Prozent der Menschen wünschen es sich zu Hause zu sterben. Etwa 40 Prozent sterben in Krankenhäusern, gut 30 Prozent in Pflegeheimen und rund 30 Prozent tatsächlich zu Hause. Nur für einen kleinen Teil der Sterbenden gibt es Plätze in einem Hospitz, ca. 3 Prozent. Neben der ärztlichen Versorgung ist unabhängig vom letzten Lebensort die menschliche Begleitung und das Aufrechterhalten von Kommunikation und sozialen Bezügen wichtig. Themen wie "Konflikte" und "Aussöhnung" werden am Ende des Lebens in der Familie wichtig und auch ganz persönlich seelsorgeliche Fragen,z.B.: "Wie geht es weiter?" Was glaube ich?". Die Mitarbeiter/innen im Hospizdienst haben dafür ein offenes Ohr. Daneben ist es einfach schön, wenn jemand sich Zeit nimmt und zum Besuch kommt.
In mehreren Ausbildungsschritten werden Ehrenamtliche an ihre Aufgabe herangeführt. Jeder Mensch trägt die Fähigkeit in sich, anderen beiszustehen und Hilfe im Leben und im Sterben zu sein. Oft spielt dann eine ganz persönliche Erfahrung eine Rolle, sich mehr mit der Begleitung Sterbender und Trauernder zu beschäftigen. Allerdings brauchen diese Fähigkeiten auch Ausbildung und Begleitung, um sie hilfreich für andere Menschen einsetzen zu können. Auch das Erkennen eigener Grenzen ist wichtig. In der konkreten Arbeit werden die Mitarbeitenden zumeist von Angehörigen, Betroffenen selbst oder auch Pflegeeinrichtungen angesprochen. Es gibt eine Koordinationsstelle für diesen Dienst, den jeder unabhängig von seiner Religiuon in Anspruch nehmen kann. Vertraulichkeit und Verschwiegenheit gehört mit dazu, ebenso wie eine fachliche Supervision. Es wurde von Gesprächen berichtet, wo Lachen und Weinen seinen Platz hat und Angehörige und Sterbende miteinander über die letzte Phase des gemneinsamen Lebens sprechen konnten. Und auch die Ehrenamtlichen Besucher nehmen etwas für sich aus den Gesprächen in den Häusern mit, es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
In kleineren Tischrunden war beim Männerfrühstück gute Gelegenheit, sich über die Arbeit auszutauschen. Weitergehende Fragen können darüber hinaus an das Diakonische Werk als Kontaktstelle gerichtet werden.
Pastor Preibusch dankte den Mitgliedern des Hospizdienstes ganz herzlich für ihren Dienst und das Erzählen davon in der Männerrunde. Mit großem Applaus wurden die Gäste verabschiedet.
Dann gab es noch einen Ausblick: Das nächste Männerfrühstück in der Region findet am 12.November 2016 in Kirchtimke statt. Gast wird dann Dr. Brandy sein, der Landessuperintendent aus Stade. Er wird zum anstehenden 500 jährigem Reformationsjubiläum 2017 berichten.

 

Männerfrühstück in Wilstedt am 9.April 2016

Männerfrühstück in Tarmstedt

Intensiver Austausch bei Kaffee und Brötchen, aber ohne Frauen: Männer beim Frühstück in Tarmstedt. Foto: Schumacher

Denkanstöße bei Kaffee und Brötchen
Ulrike Schumacher 10.11.2015 0 WESER KURIER
Im Saal der Tarmstedter Martin-Luther-Gemeinde fand jetzt das zehnte Männerfrühstück in der Samtgemeinde Tarmstedt statt. Und auch diesmal wurde an den Tischen viel geschnackt.

Günter Böschen und Johann Dohrmann waren wieder dran. Ende der Woche sind die beiden losgezogen und haben im Einkaufsmarkt den Wagen gefüllt. Dafür haben sie schon ein Händchen. Ihre Finger greifen nach Kaffee und Dosenmilch, nach Marmelade, Wurst, Käse und Schwarzbrot. Drei Kilo Auflage landen im Warenkorb. Gleich müssen sie noch 100 Brötchen bestellen. Für den nächsten Morgen. Frisch und knackig sollen die sein, wenn wieder eine große Männerrunde zusammenkommt, um gemeinsam zu frühstücken und zu schnacken.

Es ist Männerfrühstück in der Samtgemeinde. Ein kleines Jubiläum, freut sich Kirchtimkes Pastor Wolfgang Preibusch, der diesen Kreis vor drei Jahren mit ins Leben gerufen hat. Seitdem kommen die frühstückenden Herren zwei- bis dreimal im Jahr reihum in den Gemeindehäusern der Kirchengemeinden zusammen. Diesmal ist es das zehnte Treffen. Im Saal der Tarmstedter Martin-Luther-Gemeinde haben Günter Böschen und Johann Dohrmann mehrere Tische gedeckt. Sie gehören zum Vorbereitungsteam. „Wir wissen, was Männer mögen“, sagt der eine, während der andere für Kaffeenachschub sorgt.

Durch die geschlossene Saaltür dringt sonores Gemurmel bis auf den Flur. Gut 40 Männer sind über Brötchenhälften und umweht von Kaffeeduft ins Schnacken gekommen. Das ist ein Grund, weshalb sie seit neun Uhr hier sind. Das Gespräch miteinander ist ihnen wichtig. Es soll Frauen geben, die Männern eine gewisse Zurückhaltung im Gebrauch von Worten nachsagen. Und es gibt Männer, die Stein und Bein schwören, dass es für ein gutes Gespräch nicht mehr braucht als „Alles klar? Alles klar!“ Hier aber kann davon nicht die Rede sein.

"Eine Bereicherung"

„Wenn man so am Tisch sitzt, kommt man auch mit Leuten ins Gespräch, die man nicht kennt“, berichtet Rudolf Schnitzer von seinen Männerfrühstückserfahrungen. „Das ist eine Bereicherung.“ Der Wilstedter ist davon überzeugt, dass es diese Atmosphäre nicht geben würde, wenn auch Frauen im Saal wären. „Wenn die Frauen dabei sind, reden die Männer nicht so frei.“ Ausnahmen sind aber geduldet. Heute ist eine Referentin angereist, um über Naturschutz und Ökonomie zu reden. Denn das gehört auch immer dazu: ein Vortrag zu einem bestimmten Thema. Nach jedem Frühstück sammeln die Organisatoren Zettel ein, auf denen die Männer ihre Themenwünsche notiert haben. Dann schaut das Team, zu welchem Thema sich zum nächsten Treffen Referenten finden. Günter Böschen hat noch einen anderen Wunsch: dass mehr jüngere Männer in die Runde kommen. Die meisten hier sind 65 Jahre aufwärts, nur wenige darunter.

Herbert Schulz, der zum Gründungsteam gehört, erinnert sich, dass der Anstoß dazu bei einem Weiterbildungstag der Landeskirche gekommen ist. Es muss etwas geben, was nur die Männer machen“, lautete damals die Idee. „Wo sind in der Samtgemeinde die Gelegenheiten, dass Männer sich austauschen?“, fragte auch Pastor Preibusch. Auch er weiß: Wenn das Angebot nur für Männer ist, sind das Gespräch und die Atmosphäre anders. „Viel offener.“ Man(n) beschneide sich nicht selbst in dem, was Mann sagen will. Willy-Walter Dei ist immer dabei, wenn ihn die Themen interessieren. Darüber zu reden, macht den Männern Spaß. Es ging schon um das Thema Asyl, um Ausländerfeindlichkeit oder um theologische Themen. „Das führt manchmal auch zu einer lebhaften Diskussion“, erzählt Rudolf Schnitzer. „Da geht dann Meinung gegen Meinung“, was er gut findet. „Zum Nicken brauch’ ich hier nicht herzukommen.“

Damit jeder mal das Frühstück in seiner Nähe hat, wechseln die Orte der Zusammenkünfte querbeet durch die Kirchengemeinden. Auch die Salemsgemeinde ist mit im Boot. Bertram Tauerschmidt schätzt dieses Kirchenübergreifende sehr. Und er findet es gut, mit dem Pastor noch mal auf einer anderen Ebene ins Gespräch kommen zu können als beim Gottesdienst. „In diesen Runden können wir eine Auseinandersetzung mit uns und der Kirche führen“, sagt er. „Hier bekomme ich Denkanstöße.“

Bis es wieder soweit ist, wird es Frühjahr sein. Günter Böschen weiß, dass es manchen bis dahin zu lange dauert. Er hört die Herren schon fragen: „Wann ist denn das nächste Mal?“ Wahrscheinlich im April, wird er dann antworten. Für heute ist das Männerfrühstück fast gegessen. Sie sammeln das Geschirr ein und machen Ordnung im Saal. „Jetzt kommt der Abwasch“, sagt Günter Böschen. „Das können wir Männer auch.“

 

Männerfrühstück am 7. November, 9 Uhr

Zevener Zeitung 9.11.2015:
Männer reden über Interessen und Verantwortung
Naturschützbeauftragte referiert bei Frühstück in Tarmstedt - Bibel und Philosophie bestimmen Handeln und Denken

TARMStEDT. Es ist kein leichtes Thema, mit dem sich die Runde beim Männerfrühstück der Kirchengemeinden der Samtgemeinde Tarmstedt beschäftigte. Zudem scheint es keines zu sein, das eindeutige Antworten zulässt. „Naturschutz versus Ökonomie - Ist alles eine Frage des Geldes?" war die Veranstaltung betitelt. Rund 40 Männer hatten sich dazu am Sonnabend im Gemeindehaus der Martin-Luther-Kirche an der Kleinen Trift versammelt.
Den Einstieg ins Thema lieferte Refereritin Dr. Christiane Looks (Foto) aus Eversen. Sie ist pensionierte Gymnasiallehrerin und seit
dem 1. Juli dieses Jahres Naturschutzbeauftragte im Süden des Landkreises. Wann macht ein Eingreifen des Menschen in die Natur Sinn? Wann sollte man die Natur besser sich selbst überlassen? Und: Welche Rolle nimmt der
Mensch nach der Überlieferung der Schöpfungsmythologie in diesem Zusammenhäng ein? Prägen, die sich mit der gleichermaßen schwierigen wie verantwortungsvollen Aufgabe der „Bewahrung der Schöpfung" beschäftigten.
Bevor die Anwesenden sich jedoch in Kleingruppen mit konkreten Beispielen beschäftigten, etwa der heutigen. Landwirtschaft, der Wiedervernässung der Moore oder der Rückkehr des Wolfes, ging es erst einmal mehr als 2500 Jahre zurück in die Vergangenheit. Anhand der Überlieferung der Schöpfungsgeschichte verdeutlichte die Referentin die Rolle des Menschen aus kirchlicher Sicht, Herrschen, kümmern oder bewahren? Laut Looks finden sich unterschiedliche Überlieferungen in der Bibel. Durchgesetzt habe sich schließlich der
jüngere Mythos aus dem Buch Genesis, Kapitel 1. Nach dieser Lesart werde dem Menschen, als „Krone der Schöpfung", eine deutliche Aufgabe sowie eine Vorrangstellung gegenüber dem Rest der Schöpfung zugewiesen. Allerdings, so Lpoks, sei mit der wörtlichen Übertragung aus dem Hebräischen auch Ungenauigkeit verbunden. „Herrschen, wie es in der Bibel steht, meint nicht unbedingt das, was wir heute mit herrschen verbinden."
Mit dem Einsetzen des Zeitalters der Aufklärung habe die Bibel als alleiniges Regulativ lan 'Einfluss verloren. Die Philoso-
phie betrat die Bühne und stellte Fragen. Die Verantwortung für das eigene Tun und Lass&a trat da in den Vordergrund und Somit eine neue Kultur der Jriteressenab-wägung. Aus ihrer, praktischen Arbeit weiß Looks, wie wichtig es ist, mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen,
Nur durch den wechselseitigen Austausch könne man für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen werben und gleichzeitig erfahren, wo die Bedürfnisse der beteiligten Parteien liegen. Looks: „Wir brauchen eine Redekultur, und mit Redekultur meine ich: zuhören." (ha)

 

Männerfrühstück in der Samtgemeinde Tarmstedt mit Gästen vom Freundeskreis Asyl, Paten und Asylbewerbern

Gespräch zur Arbeit des Freundeskreises Asyl

Am Samstag, 9. Mai 2015, war es im Gemeindehaus der Salemsgemeinde Tarmstedt ein buntes Bild. Etwa 45 Männer saßen an den sechs Tischen beim Frühstück und tauschten sich zum Thema aus: „Willkommen!“ - Wie sieht das Leben der Flüchtlinge in der Samtgemeinde Tarmstedt aus?
Es wurde ein interessanter Vormittag mit eindrücklichen Bildern und Geschichten zum Leben der Asylbewerber in unserer Samtgemeinde. Als Gäste waren Paten und Asylbewerber dabei, es referierte Barbara Franke vom Freundeskreisasyl in Tarmstedt "FAST".

 

Am Ende der Veranstaltung fand sich ein Freiwilliger aus der Runde, der in Zukunft die Fahrräder der Asylbewerber wieder flott machen wird.
Veranstalter waren wieder die Ev. Kirchengemeinden in der Samtgemeinde Tarmstedt.
Das folgende Treffen findet am 7.November 2015 im Gemeindehaus Tarmstedt (Martin-Luther, Kleine Trift) statt.

 

Was ist das "Männerfrühstück"?

MÄNNERFRÜHSTÜCK – EINE FORM DER MÄNNERARBEIT

- Wir laden ein zu Information, Begegnung und Gespräch -

Das Männerfrühstück ist eine neuere Form der Männerarbeit in unserer Samtgemeinde. Wir möchten Männer in den Kirchengemeinden ansprechen und miteinander ins Gespräch bringen. Neben dem gemeinsamen Essen stellt das Männerfrühstück aktuelle und zeitgemäße Themen zur Diskussion. Halbjährig oder öfter werden Männer an einem Vormittag – meistens am Sonnabend – eingeladen, um zunächst gemeinsam zu frühstücken und sich danach einem Thema zu stellen. Die Veranstaltung ist ökumenisch ausgerichtet und findet reihum in den Gemeindehäusern der Kirchengemeinden statt, einschließlich der SELK.

Ort: eines der Gemeindehäuser
Zeit: ein Samstag, 9.00 - 11.30 Uhr
Anmeldung: jeweils drei Tage vorher erbeten

Ansprechpartner sind z.Zt. Johann Dohrmann ( Tel. 04283-8604 )
und Pastor Wolfgang Preibusch, Tel.04289-254 / Email: info@kirchengemeinde-kirchtimke.de


Regionale Gemeindearbeit - Mitarbeiter gesucht

Das Männerfrühstück – ein neuer Impuls für unsere regionale Gemeindearbeit: Männer sollen bei uns in der Region Orte haben, an denen sie über "Gott und die Welt" diskutieren und über neue Lebenswege nachdenken können.

Erfahrungen zeigen: Männer wollen sich mit anderen Männern über Fragen des Alltags von Männern austauschen. Männer wünschen für sich neue Formen einer gelebten Spiritualität. Männer wollen Geselligkeit, Sympathie und Annahme in einer Gruppe erfahren. Die Kirche in der Region ist ein Ort, der diesen Interessen und Wünschen von Männern Raum geben kann.

Wie läuft das ab? Neben dem gemeinsamen Essen stellt das Männerfrühstück aktuelle und zeitgemäße Themen zur Diskussion. Männer werden an einem Samstagvormittag eingeladen, um zunächst gemeinsam zu frühstücken und sich danach einemThema zu stellen. Männer nehmen einander wahr und hören auf das Gesagte, Männer genießen das gemeinsame Essen, Männer teilen sich mit, diskutieren und engagieren sich,
Männer nehmen sich Zeit zur Pflege von Geselligkeit und Gemeinschaft.

Gesucht werden bei uns Interessierte für unseren Trägerkreis !
Haben Sie Interesse beim Männerfrühstück mitzuwirken? Dann melden Sie sich bei uns!


 

Männerfrühstück

Ein bewährter Ablauf:

9.00 Uhr
• Einstimmung
• Begrüßung durch ein Mitglied des Vorbereitungsteams bzw. den Gemeindepastor
9.10 Uhr
•gemeinsames Frühstück
10.00 Uhr
• thematische Arbeit
• (kurzer Vortrag, Gruppenarbeit, thematische Gespräche an Tischen)
11.15 Uhr
• Informationen, Themenvorschläge, Termine, Einladungen
• Verabschiedung mit Lied, Segen oder Gebet
11.30 Uhr
•Abräumen, Abwaschen

EIN KLEINER TIPP FÜR DEN EINKAUF vom Männerwerk:
(wenn die Veranstaltung im Gemeindehaus geplant ist)
Für jeweils 10 Personen:

25 Brötchen unterschiedlicher Art
(10 normale, 15 gemischte Körnerbrötchen)
auf Wunsch auch einige Scheiben Brot
250 g Butter
1 Glas Marmelade
200 g Käse (Scheiben und/oder Weichkäse)
200 g Fleischauflage (Wurst und/oder Schinken)
100 g Salat nach Wahl
10 Eier (gekocht, Spiegel- oder Rührei)
10 Becher Joghurt
1 Becher Kaffee- oder Teesahne
2,5 Liter Orangensaft
4 Flaschen Wasser
ca. 100 - 150 g Cherrytomaten oder Weintrauben als Tisch oder
Plattengarnierung. Kaffee und Tee wird meistens von
der gastgebenden Gemeinde gestiftet, ebenso Kandis bzw.
Würfelzucker.



WEITERE INFORMATIONEN
zum Männerfrühstück erhalten Sie
im Haus kirchlicher Dienste
der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Fachgebiet Männerarbeit
Archivstraße 3, 30169 Hannover
Fon: 0511 1241-410
Fax: 0511 1241-499


 

"Männerfrühstück" aus der Taufe heben

Kirchengemeinden wollen "Männerfrühstück" aus der Taufe heben
- 07.01.2012 Wümme Zeitung
Reden über Gott und die Welt
Von Irene Niehaus
Männer machen nicht viele Worte, brauchen aber Kommunikation. Männer sind wie Frauen, und daher auch mal gern unter sich. Ab und an mal wollen junge wie ältere Männer auch über Gott und die Welt miteinander sprechen. Dafür gibt es in den beiden evangelischen Kirchengemeinden in der Samtgemeinde Tarmstedt bislang kein Angebot. Das soll sich ändern. Die Gemeinden planen ein "Männerfrühstück".

Tarmstedt·Kirchtimke·Wilstedt. "Männer sind einsame Streiter, müssen durch jede Wand, müssen immer weiter", singt Herbert Grönemeyer über das angeblich starke Geschlecht. Erfahrungen zeigen aber etwas anderes, wissen Kirchtimkes Pastor Wolfgang Preibusch und der Wilstedter Herbert Schulz. "Männer wollen sich mit anderen Männern über Fragen des Alltags von Männern austauschen." Männer wünschten für sich neue Formen einer gelebten Spiritualität. "Männer wollen Geselligkeit, Sympathie und Annahme in einer Gruppe erfahren", erklären die beiden im aktuellen Gemeindebrief. Die Kirche in der Region sei ein Ort, der diesen Interessen und Wünschen von Männern Raum geben könne, heißt es weiter.

Pastor Preibusch möchte zusammen mit Schulz und anderen Interessierten eine Männerrunde aus der Taufe heben, keinen Frühschoppen, sondern ein Frühstück für Leib und Seele. Eine Gesprächsrunde soll es werden mit Kaffee und Brötchen und geistlichen Impulsen. Schulz betreut in der Kirchengemeinde Wilstedt den Männer-Seniorenkreis, den es schon seit langem gibt und den er von Pastor Norbert Hintz übernahm. Die älteren Herren treffen sich jeden ersten Donnerstag im Monat.

Mehr Angebote für Männer

Bedarf an einem Männerfrühstück bestehe, sind sich Schulz und Preibusch sicher. So wollte etwa ein Anrufer im Kirchtimker Pfarramt wissen, warum es so wenig Angebote für Männer gebe. Auch ist Schulz von Tarmstedtern angesprochen worden, die sich für eine solche Runde interessieren. Tatsächlich seien die Kirchengemeinden stark familienorientiert mit Angeboten für Frauen und Kinder, betont Preibusch. Männerarbeit sei dagegen bislang zu kurz gekommen.

Das soll nun anders werden, die Kirchengemeinden wollen die Lücke schließen. "Auch Männer sollen in der Region Orte haben, an denen sie diskutieren und über neue Lebenswege nachdenken können", sagt Wolfgang Preibusch. Das Männerfrühstück richtet sich an Interessierte jeden Alters, egal ob Kirchenmitglied oder nicht. "Wir wollen Männer erreichen, die sonst nichts mit der Kirche zu tun haben", erklärt Schulz.

Neben dem gemeinsamen Essen sollen beim Männerfrühstück aktuelle und zeitgemäße Themen zur Diskussion stehen. In unregelmäßigen Abständen sollen Männer an einem Vormittag eingeladen werden, sich in einem der drei Gemeindehäuser der beiden Kirchengemeinden zu treffen. Die Veranstaltungen könnten, so die Überlegungen, etwa drei Stunden dauern und mit einer Losung oder einem Lied beginnen. Daran schließt sich das knapp einstündige Frühstück, bei dem die Gäste an den Tischen erste Gespräche führen. Dann steigen die Teilnehmer in die thematische Arbeit ein, hören einen Vortrag und machen Gruppenarbeit. Das mögliche Themenspektrum soll so bunt sein wie das Leben, wünschen sich die Initiatoren. Es könne von männerspezifischen Fragen ("Was macht Männer zu Männern?) über politische und wirtschaftspolitische Themen bis hin zu Ernährung und allgemeinen Lebensfragen reichen.

"Wir als Kirche sehen ja auch unsere gesellschaftliche Verantwortung und wollen dazu beitragen, dass das Leben gelingen kann", erläutert Preibusch. Die Teilnehmer selbst sollten Ideen einbringen, wünschen sich Preibusch und Schulz. Sie sind optimistisch, dass das "Männerfrühstück" auf Resonanz stößt und bis zu 40 Interessierte anlockt. Die beiden zeigen sich offen für alles. Sollte sich sogar zeigen, dass der Vormittag für eine Männerrunde nicht geeignet ist, könnte auch über ein Treffen am Abend "mit Schlachteplatte" nachgedacht werden, erzählt Kirchtimkes Pastor. "Wir fangen erst einmal an und sehen dann weiter."

Die beiden möchten ihre Idee für die neue Männerrunde bekannter machen und Mitstreiter gewinnen, die im Team von acht bis zehn Personen die Treffen vorbereiten. Wer Interesse hat, beim Start mitzuwirken, kann sich an die beiden wenden. Im nächsten Gemeindebrief wollen sie dann über den Stand der Dinge berichten und einen Termin für das erste Planungstreffen bekannt geben. Bis Sommer, glaubt Preibusch, könnte das erste "Männerfrühstück" starten.

 

Männer definieren ihre Rolle neu

Männer definieren ihre Rolle neu

Arbeitsgemeinschaft der Kirche: Stereotypen sind passé / Andere Tätigkeiten in Rentenzeit
- 07.01.2012 Wümme Zeitung
Männer definieren ihre Rolle neu
Von Irene Niehaus
Landkreis Rotenburg. Die Gesellschaft ist in Bewegung, Rollenbilder ändern sich ebenso wie Lebensentwürfe. Damit einher geht die Abkehr von traditionellen Verhaltensmustern. Männer sehen sich raschen Veränderungen im Berufs- und Wirtschaftsleben ausgesetzt. Sie setzen sich mit neuen Erwartungen in Partnerschaft und Familie auseinander. Und die älteren denken anders als früher über die Gestaltung der Zeit ihres Ruhestands nach. Auch der christliche Glauben als sinnstiftende Perspektive spielt für viele Männer eine Rolle.

"Wohl kaum eine Zeitspanne der Geschichte hat Männerwelten, Männerbilder und Männerrollen so stark beeinflusst und auch verändert, wie die vergangenen vier Jahrzehnte", heißt es in einem aktuellen Papier der evangelischen Kirche zur Männerarbeit. Entwicklungen und Ereignisse wie die 68er Bewegung, die Friedensbewegung, der Feminismus, die Wiedervereinigung, die Globalisierung, aber auch Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit sowie die rasante Entwicklung intelligenter Kommunikationstechnologien - all diese Veränderungen hätten dazu beigetragen, dass heute neben den Frauen auch die Männer ihre Geschlechterrolle neu definieren, verbunden mit einem neuen Selbstbewusstsein.

Neue Rollenbilder haben nach Ansicht der Kirche die Männer geprägt. "Stereotypen, die Frauen an Haus und Herd binden oder die Berufstätigkeit von Frauen als schädlich für die Kinder erachten, sind weithin Vergangenheit", so die Untersuchung der Arbeitsgemeinschaft der Männerarbeit der evangelischen Kirche. Die Denkmuster spielten im Bewusstsein und Handeln selbst der traditionell orientierten Männer keine wesentliche Rolle mehr.

Für viele Männer ist die Erwerbsarbeit ein wichtiger Ort, an dem sie Anerkennung und Bestätigung erfahren. Zugleich kann die Arbeitswelt ein Lebensbereich sein, den Fremdbestimmung kennzeichnet. Deshalb erleben nicht wenige Männer das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben ambivalent. Das Ende der Berufstätigkeit kann eine große Sinnkrise auslösen. Männer bei der Gestaltung dieses wichtigen Lebensabschnittes zu begleiten, darin sieht die evangelische Kirche nach eigener Aussage eine elementare Aufgabe. Zudem berge das Altern zahlreiche Fallen für das männliche Selbstverständnis: Nicht selten werde das Nachlassen der körperlichen Leistungsfähigkeit mit der Frage verknüpft, ob die eigene Männlichkeit nun gewissermaßen zu ihrem Ende gekommen sei. Auf der anderen Seite suchen nicht wenige Männer fürs Alter eine sinnvolle Tätigkeit, in der sie ihre beruflichen Kompetenzen und Fähigkeiten einbringen oder ihre Interessen und Wünsche verwirklichen können.

Mannsein wird nach Einschätzung der evangelischen Kirche aber heute längst nicht mehr ausschließlich über Beruf und Karriere definiert. Die Globalisierung der Märkte habe die Einstellung vieler Männer zum Job verändert. Auch ihre Haltung zur Technik sei kritischer geworden.

Die Männerarbeit der EKD setzt sich nach eigenen Angaben gesellschaftspolitisch für eine an der Lebenswirklichkeit von Männern orientierte Männerförderung ein, die neben die Frauenförderung trete. "Es wird entscheidend darauf ankommen, die männliche Perspektive vor allem auch in die familienpolitischen Diskussionen einzubringen", heißt es in dem Papier. Auch müsse eine gute Balance zwischen Familie und Beruf beiden Geschlechtern gleichermaßen ermöglicht werden.