www.Betriebshaftpflicht.at

Ev.-luth. St.Lambertus-Kirchengemeinde Kirchtimke

Zum Team / Ausschüsse

Planung für 2019 vorgestellt

Auf dem Foto sind zu sehen: Diakon Heino Meyer, Pastor Benjamin Fromm, Diakonin Sonja Winterhoff, Pastor Wolfgang Preibusch (Foto: B. Albers)

Die beiden Kirchenvorstände der Kirchspiele Wilstedt und Kirchtimke haben miteinander beraten, wie man sich gegenseitig in der kirchlichen Arbeit stärken kann, wo besondere Schwerpunkte gesetzt werden können und wie man sich zukünftig gemeinsam ausrichtet. Wichtig waren dabei immer beide Gedanken: Wie können wir die örtlichen Identitäten und Besonderheiten bewahren und zugleich unsere Kräfte miteinander ausgewogen und effektiv einsetzen? "Dabei möglichst einen „Mehrwert“ zu erreichen und Neues zu gestalten, das ist unser gemeinsames Ziel", so erläuterten die Mitglieder der Dienstrunde die Planungen für 2019.
Die Pfarrämter und der gemeinsame Regionalausschuss haben dazu für 2019 die Erprobung von neuen regionalen Gottesdienste beschlossen. Weitere Information dazu sind im Gemeindebrief der Region zu finden.

 

Pfarramt in der Region

Pfarramt Kirchtimke   Pfarramt Wilstedt  Vertreter in der Region Kirchtimke, Wilstedt, Tarmstedt 
Tel. 04289-9259020 E-Mail:pastor.kirchtimke@t-online.de   Tel. 04283-723 E-Mail:   Tel. 04796-9523850 Mobil 0178-1488927 E-Mail: albrecht.benz@evlka.de 
Pastor Wolfgang Preibusch   Pastor Benjamin Fromm  Pastor Albrecht Benz, Vertreter in der Region 

Diakone in der Kinder- und Jugendarbeit

Diakon Heino Meyer  Diakonin Sonja Winterhoff   
Tel. 04283-1428  Tel. 04298-4190066   
     

Zum Team / Ausschüsse

Dienstrunde
Zum Team der Hauptamtlichen gehören die Pastoren und Diakone in der Dienstrunde.

Regionalausschuss
In der Region haben beide Kirchenvorstände einen Regionalausschuss gebildet, der alle regionalen Fragen koordinierend berät, die weitere Gremienarbeit in der Region begleitet und unterstützt (z.B. Kirchenvorstand, Dienstrunde, Männerarbeit, Frauenarbeit, Kirchenmusik, Lektoren, Kinder- und Jugendarbeit usw.), auf die gemeinsamen Ziele (Übereinkunft zu Profil und Leitbild) achtet und die Region nach außen und innen vertritt. Ansprechparter ist z.Zt. Gudrun Lemmermann.

Kinder- und Jugendausschuss
Für die Begleitung der Kinder- und Jugendarbeit in der Region, für die unsere Diakone beauftragt sind, haben die Kirchenvorstände einen gemeinsamen Kinder- und Jugendausschuss eingesetzt (u.a. Begleitung nach Absprache, Fürsorge für die Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen, abgestufte Dienstaufsicht im Blick auf die geltenden Dienstanweisungen). Ansprechparter ist die Vorsitzende des Ausschusses.

Haupt- , Neben- und Ehrenamtliche
Das weitere Team der Neben- und Ehrenamtlichen hat eigene Dienstbesprechungen und Organisationsformen mit Mitarbeitertagen und Mitarbeiterrunden, Vorbereitungstreffen und Planungswerkstätten. Ansprechpartner sind jeweils die Verantwortlichen der Aufgabenbereiche und Gruppen.

Kooperationspartner
Die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern (z.B. Förderverein) wird in gegenseitiger Absprache geregelt, Informationswege vereinbart.

 

Jubiläum: 25 Jahre in Kirchtimke


Seit 25 Jahren verknüpft Pastor Wolfgang Preibusch das dörfliche und das kirchliche Leben

Er will eine Kirche zum Mitmachen
Von Sandra Binkenstein

Kirchtimke. "Mir ist es wichtig, möglichst viele Menschen zu beteiligen", sagt Pastor Wolfgang Preibusch. Seine blauen Augen strahlen, er ist sich seiner Sache sicher. Es gibt wohl kaum einen anderen Beruf, der gleichzeitig so sehr Berufung ist, wie der des Pastors. Seit einem Vierteljahrhundert ist Wolfgang Preibusch der Gemeindepastor von Kirchtimke. Nun feiert er sein Dienstjubiläum und zieht Bilanz.

Während seiner gesamten Studienzeit hatte sich Preibusch ehrenamtlich in der Kirche engagiert. Allerdings nicht in Kirchtimke. Er studierte Religion und Chemie und war gleichzeitig Kirchenvorsteher in seiner Heimatgemeinde, der Kreuzkirchengemeinde in Göttingen. Das Studium in der Studentenstadt Göttingen sollte der Beginn seiner Karriere werden: Wolfgang Preibusch wollte seit der achten Klasse Lehrer für Naturwissenschaften am Gymnasium werden. "Ich hätte mir das nicht träumen lassen, dass ich einmal auf dem Land Pastor werde", sagt er heute. Den Ausschlag für seine berufliche Laufbahn habe letztlich die ehrenamtliche Mitarbeit in der Kirche gegeben. Seine Vikariatszeit verbrachte er in Verden an der Aller.

Als Wolfgang Preibusch mit seiner Frau und seinen zwei kleinen Kindern nach Kirchtimke ins Pfarrhaus gezogen war, hatte das Ehepaar nicht vor, ein Vierteljahrhundert zu bleiben. Sieben bis zehn Jahre sollten es sein, nicht mehr. "Sieben bis zehn Jahre, das war damals eine unendliche Weite, keine Beschränkung", erinnert sich Preibusch. Er war erst 30 Jahre alt, als er im Februar 1986 Pastor der beschaulichen Gemeinde wurde. Das ist jetzt 25 Jahre her. "Wir hätten nicht gedacht, dass wir so lange hier bleiben würden." Mittlerweile hat das Ehepaar Preibusch vier Kinder, alle sind aus dem Haus, studieren an Universitäten in Hamburg, Karlsruhe und Göttingen. Seine älteste Tochter Katharina arbeitet als Wirtschaftsökonomin. Es sei die richtige Entscheidung gewesen, in Kirchtimke zu bleiben, findet Preibusch. "Meine Frau und ich ziehen ein sehr positives Fazit", sagt der Pastor. "Ich schaue ganz dankbar zurück, wir haben viel Unterstützung erfahren." Mit den Nachbarn und den Gemeindemitgliedern habe sich die Familie Preibusch immer sehr gut verstanden.

"Eine so lange Zeit als Pastor - das klappt nur, wenn die Atmosphäre stimmt." Auf dem Land gebe es eine sehr intensive Verknüpfung von dörflichem und kirchlichem Leben, so Preibusch. Und genau darin besteht das Ziel des Pastors: Er will eine Volkskirche zum Anfassen und Mitmachen, er will Menschen miteinbeziehen und beteiligen. Dieses Anliegen zieht sich wie ein roter Faden durch die Dienstjahre von Pastor Preibusch.

Ein Paradebeispiel für die Beteiligung der Menschen am kirchlichen Leben ist die Lektorenarbeit. Die Kirchengemeinde hat seit drei Jahren 15 ausgebildete Lektoren. "Das ist ein großer Gewinn für die Region. Das zeigt, dass die Gemeinde lebendig ist", findet Preibusch. Die Beauftragung von Lektoren war seine Idee, er ist stolz auf die Gemeindemitglieder, die gelernt haben, im Gottesdienst zu predigen. "Ich kenne keine Region in der Landeskirche, die so viele Lektoren hat."

Preibusch hatte auch bei der Gründung des Fördervereins für Kirchenmusik seine Finger im Spiel. Mehr als 60 Mitglieder hat der Verein mittlerweile. Preibuschs Beteiligungsstrategie ist wieder einmal aufgegangen. Ebenso wie damals, als er den Besuchsdienst einführte und Zeit und Energie investiert hat, um den Kassettenservice zu etablieren.

Vieles hat sich im Laufe der bisherigen Amtszeit von Pastor Preibusch verändert. Es gibt Konfirmandenarbeit im vierten Schuljahr, bei der die Eltern beteiligt werden, es gibt den Mini-Club und Frauenkreise, es gibt die Winterkirche, bei der die Gottesdienste zu den Menschen in die Dörfer kommen und vieles mehr. "Die Aufgabe der Hauptamtlichen ist es, andere Menschen zu gewinnen."

Pastor Preibusch dankt vor diesem Hintergrund allen, die sich am lebendigen Gemeindegeschehen beteiligen. "Ich habe das Bild einer einladenden Kirche vor Augen: freundlich, verbindend, zugewandt", sagt er. Seine wasserblauen Augen strahlen wieder, sein sympathisches Lächeln kommt von Herzen.

Was die Zukunft angeht, so hat Wolfgang Preibusch noch gut zehn weitere Jahre als Pastor vor sich. Zusammen mit Pastor Stephan Kottmeier stellt er sich der Herausforderung, in Wilstedt, Tarmstedt und Kirchtimke Gottesdienste zu gewährleisten, obwohl es nur zwei Pastoren gibt. Preibusch will die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden vorantreiben, Synergieeffekte nutzen. Sein Ziel ist eine lebendige Volkskirche über die Grenzen der Kirchengemeinden hinweg.

Und auch die typischen Aufgaben eines Pastors werden in Zukunft weiterhin eine Rolle in seinem Berufsleben spielen. Darin hat er Übung: In den vergangenen 25 Jahren hat Pastor Preibusch rund 5000 Besuche gemacht, etwa 2000 Gottesdienste abgehalten, mehr als 300 Paare getraut und fast 900 Kinder getauft.

Sein Jubiläum feiert Preibusch am Sonntag, 20. Februar, mit einem Nachmittagsgottesdienst in der St. Lambertus-Kirche. Um 14 Uhr geht es los. Von den Menschen, die ihm etwas schenken möchten, wünscht sich Preibusch ein DIN-A-5-Blatt mit einem Grußwort oder einer kleinen Anekdote. Daraus will er sich ein Buch binden lassen. Außerdem wünscht er sich viele neue Mitglieder in den Fördervereinen der Kirchengemeinde. "Andere Geschenke möchte ich auf keinen Fall", sagt der Jubilar.

Wuemme-Zeitung - 01.02.2011 -

 

2009: Diakon Heino Meyer ist 30 Jahre in Tarmstedt

Seit 1979 ist Diakon Heino Meyer für die Kinder- und Jugendarbeit in der Region Tarmstedt-Wilstedt-Kirchtimke zuständig.
Die Leitung von Gruppen in den unterschiedlichen Jahrgängen, Freizeiten, Mitarbeiterschulung und - begleitung, Projekte in der Region und seit einigen Jahren die Konfirmandenarbeit gehören zu seinem Aufgabenfeld. Wir freuen uns zu diesem Jubiläum und wünschen weiterhin viel Freude an seinem Dienst!