Ev.-luth. St.Lambertus-Kirchengemeinde Kirchtimke

Haushalt / Finanzen

Unser Haushalt

Unser Haushalt
Hauptsächlich finanziert sich unsere Kirchengemeinde aus Kirchensteuern und Zuweisungen (ca. 80% - 85%), der Rest muss durch eigene Einnahmen aufgebracht werden (ca. 15% - 20 %).

Die Landeskirche hat die Haushaltsführung auf die DOPPIK umgestellt; die Kassenführung übernimmt für uns das Kirchenamt in Verden und es führt auch die Konten. Eine Kirchengemeinde hat daneben keine eigenen Kassen. Nach den Regeln der Doppik muss eine Kirchengemeinde auch rechnerisch die Abschreibungen für Gebäude, Mobiliar, Geräte usw. mit ihren Erträgen in jedem Jahr in der Ergebnisrechnung abdecken. Das erhöht seit Einführung der Doppik unseren Finanzbedarf, weil nun der Verbrauch und Wertverlust von Geräten und Gebäuden als Verlust ausgewiesen wird; das soll zugleich den zukünftigen Bedarf finanziell absichern, wenn etwas zu ersetzen ist.

Aus den Kirchensteuermitteln der Landeskirche werden die Pfarrstelleninhaber direkt finanziert und erscheinen nicht im Haushalt oder der Bilanz der Kirchengemeinde (dafür beim Kirchenkreis, der die Mittel verwaltet). Für weitere haupt- oder nebenamtlich Mitarbeitende wie Diakone, Küster, Reinigungskräfte, Chorleiterer, Sekretärin, Organisten u.a. gewährt der Kirchenkreis Zuweisungen aus Kirchensteuermitteln (gemäß Stellenplan nach Kirchenkreistagsbeschluß?). Hinzu kommen Zuweisungen für Sachkosten und Gebäude, sowie auf Antrag Ergänzungszuweisungen gemäß der verabschiedeten Finanzsatzung des Kirchenkreises. Der Kirchenkreistag entscheidet darüber.

Diese Zuweisungen reichen aber insgesamt nicht aus, um alle Kosten in unserer Kirchengemeinde abzudecken. Um auch bei unvorhergesehenen Maßnahmen nicht handlungsunfähig zu sein, muss weiterhin eine Ausgleichsrücklage gebildet werden. Zuschüsse, Fördergelder und eigene Einnahmen werden deshalb jedes Jahr aufs neue benötigt. Kollekten, Spenden und das Freiwillige Kirchgeld bilden dabei den Hauptanteil der eigenen Einnahmen und verschaffen dem Kirchenvorstand Spielraum für Projekte oder besondere Aktivitäten in der Gemeinde.

Pachteinnahmen
Geschichtlich gesehen musste sich eine Pfarrstelle bis vor gut 100 Jahren durch die Bewirtschaftung von Land tragen und war entsprechend ausgestattet, Kirchtimke mit gut 90 Hektar Weide- und Ackerland, einiges davon als Brache, z.B. Naturschutz. Heute reichen solche Mittel schon lange nicht mehr aus und decken nicht einmal 5% der Kosten einer Kirchengemeinde (Sachmittel, Personal, Gebäude). Pachteinnahmen dienen direkt der Finanzierung von Personal. Landverkäufe sind also keine nachhaltige Möglichkeit, die Finanzen der Kirche aufzubessern. Der Spruch: "Die Kirche hat doch so viel Land, verkauft das doch.", geht also von falschen Voraussetzungen aus.

Erträge aus Zuweisungen/Kirchensteuern (96.486,98 €)*;
davon für Gebäude und Sachmittel (12.334,00 €),
davon für Personal (70.199,00 €),
dazu Ergänzungszuweisungen.

Finanzierungsbedarf im Haushalt der Kirchengemeinde nach Zuweisung
für Gebäude, Sachkosten, Ausgleichsrücklage beträgt der Bedarf ca. 32.600,00 €;
für das Patenkind Kindergottesdienst 372,00 € (Kindernothilfe).

Weitere eigene Einnahmen
Spenden und Kollekten für die eigene Gemeindearbeit 15.173,31 € (15.849,04)
Spenden und Kollekten für die Chöre 1.264,25 € (1.768,51)
Spenden und Kollekten für die Ki.-u.Jugendarbeit 1.472,21 € (469,97)
Frw. Kirchenbeitrag 18.493,00 € (10.800,00)
Haussammlung 1.470,45 € (1.528,95)
Fördermittel 2.258,50 € (2.350,00)

Transparenz
Die Jahresrechnung liegt jeweils bei Verabschiedung durch den Kirchenvorstand zur Einsichtnahme aus.
Personenbezogene Daten sind nicht einzusehen.
Kollekten und Spenden werden im Gottesdienst regelmäßig "abgekündigt". Dazu gehörten z.B. 2017 (2016):
Klingelbeutelgelder 8.098,06 € ( 7.607,69)
Kollektengelder 9.710,67 € (10.996,31),
davon Spenden „Brot für die Welt“ 1.572,11 € (1998,34)

* Zahlen für 2017, in Klammern für das Jahr 2016

 

Bitte um Freiwilligen Kirchenbeitrag 2019

Freiwilliger Kirchenbeitrag 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gemeindeglieder!

Als Kirchengemeinde setzen wir uns für die Menschen in unseren Dörfern ein. Ein Höhepunkt im letzten Jahr war das Tauffest im Freibad Kirchtimke. In diesem Jahr möchte ich als Beispiel den Besuchs- und Mediendienst in den Mittelpunkt stellen. Mit USB-Sticks und USB-Radios können ältere und gehbehinderte Gemeindeglieder den Gottesdienst bequem zu Hause anhören. Und unser Besuchsdienst macht sich über 400 Mal auf den Weg in die Häuser. Wir leben Gemeinschaft in unserem Kirchspiel Kirchtimke. Kartengrüße, USB-Sticks, Geburtstagshefte und weitere Sachmittel finanzieren wir aus Ihren Spenden. Gerne setzen wir unsere Dienste fort, darum wende ich mich heute an alle unsere Gemeindeglieder:

Bitte unterstützen Sie uns in diesem Jahr mit Ihrem Freiwilligen Kirchenbeitrag. Denn nur so können wir auch weiterhin unsere kirchlichen Aufgaben wie bisher erfüllen, ob es um Gottesdienste und Gruppen geht, um Kinder und Jugendliche oder ältere Gemeindeglieder, die wir besuchen.

Ein Blick auf das letzte Jahr: 2018 konnten wir durch Spenden und Zuweisungen notwendige Reparaturen an den Schallöffnungen des Kirchturms und der Kirchmauer vornehmen. Das Pfarrhaus ist baulich und energetisch nicht mehr auf einem aktuellen Stand. Auch hier muss etwas gemacht werden. Bauvorhaben werden zwar von der Landeskirche unterstützt, allerdings muss die Kirchengemeinde erhebliche Eigenmittel einbringen, zusätzlich zu den sonstigen Aufgaben. Die Kirchensteuer deckt verlässlich alle Personalkosten ab und wir erhalten einen Grundbetrag für unsere Gemeindearbeit und unsere Gebäude. Alles darüber hinaus bestreiten wir aus Ihren Spenden!

Wir möchten allen herzlich danken, die uns auf die eine oder andere Weise unterstützen! Wenn Sie Fragen zu unserer Arbeit haben, rufen Sie mich gerne an. Bleiben Sie uns weiterhin verbunden! Bitte nutzen Sie den beiliegenden Überweisungsträger. Gerne können Sie Ihre Spende auch persönlich übergeben. Jeder Betrag hilft uns, ob 30 €, 50 € oder auch mal ein höherer Beitrag. Gerne stellen wir eine Spendenbescheinigung aus.


Im Namen des Kirchenvorstandes verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank,
Ihr Pastor Wolfgang Preibusch