Ev.-luth. St.Lambertus-Kirchengemeinde Kirchtimke

Förderkreis Ev. Jugend Tarmstedt e.V.

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Förderkreis Ev.Jugend

Alter Verein wendet sich neuen Aufgaben zu / Zevener Zeitung 29.1.2009

Tarmstedt (ti). Mit neuer Zielsetzung wurde jetzt der Förderkreis Evangelische Jugend reaktiviert. Ziel des umformierten Vorstands um Ulrike Böschen: Die Jugendarbeit in den Kirchengemeinden Tarmstedt, Wilstedt und Kirchtimke auf hohem Niveau erhalten.
„Wir alle haben selbst von der guten Jugendarbeit unseres Diakons Heino Meyer profitiert", erklärte das neue Vorstandsmitglied Meike Holsten im Rahmen eines Pressegesprächs am Dienstagabend. Henri Blanken, zweiter Vorsitzender, präzisierte: „Ob es die Jugendfreizeiten im Sommer sind oder der Ballontag - es ist gerade die Vielfalt, die so wertvoll ist. Das wollen wir erhalten."
Infrage gestellt wird das Angebot durch immer neue Kürzungen seitens der Landeskirche. Bis zum Jahr 2025, befürchtet die Vorsitzende Ulrike Böschen, könnten die Mittel für die Jugendarbeit gänzlich gestrichen sein. Wo die Kürzungen kurzfristig zu erwarten sind, sei noch unklar. Sicher sei nur, dass Diakon Heino Meyer zunehmend Pastorenaufgaben, etwa den Konfirmandenunterricht, übernehmen werde. „Wir haben große Sorge, dass er die Jugendgruppenarbeit nicht wie gewohnt fortführen kann", so Böschen.
Die Idee, den seit 1990 bestehenden Förderkreis auf diese Problematik hin auszurichten, war im Sommer vergangenen Jahres aufgekommen. Ursprünglich war der Kreis gegründet worden, um Hilfsprojekte für die Dritte Welt zu organisieren. Durch den Verkauf von Umweltpapier und fair gehandeltem Kaffee war viel Geld gesammelt worden, bis Mitte der 90-er Eine-Welt-Läden in Mode kamen. Von dieser Konkurrenz zurückgedrängt, hatte der Verein über Jahre eher im Stillen existiert, bis Ulrike Böschen und der neue Vorstand im Dezember die Satzung umkrempelten. „Der Verein fördert die Arbeit der Evangeli-
schen Jugend Tarmstedt/Wilstedt/ Kirchtimke", heißt es dort nun.
„Nun hat die Jugendarbeit ein Standbein mehr", betont die Vorsitzende. Vier neue Mitglieder sind bereits hinzugekommen, so dass der Verein zurzeit 13 Mitglieder zählt. Startkapital wurde auch schon eingenommen: Über 3000 Büro flössen dem Förderkreis aus der diesjährigen Weihnachtsbaumaktion der Evangelischen Jugend zu (die Zevener Zeitung berichtete).
Wer auch etwas für die Evangelische Jugend tun möchte, kann sich telefonisch bei Ulrike Böschen unter 04283/8833 oder bei Henri Blanken unter 0 42 83/98 08 55 informieren. Auf einem ersten Mitgliedertreffen im Februar soll über weitere Aktionen beraten werden.

 

Förderkreis mit neuen Zielen

Bestehende Angebote erhalten
Förderkreis Evangelische Jugend hat jetzt eine neue Blickrichtung
Von Meike Rotermund / WümmeZeitungOnline 29.1.2009

TARMSTEDT. "Es liegt uns am Herzen, dass die Jugendarbeit hier in unseren Kirchengemeinden auch in Zukunft weiter gewährleistet ist, vielleicht sogar ausgebaut werden kann", sagt Ulrike Böschen, die erste Vorsitzende des Förderkreises Evangelische Jugend Tarmstedt. Der Verein, der bereits seit 1990 besteht, hat sich jetzt eine neue Satzung gegeben und darin seine Ziele neu formuliert, um so einen Anfang mit neuer Blickrichtung zu starten.

Denn die Personalsituation sei im Wandel. Finanziell werde es immer enger, und es sei absehbar, dass der Diakon Heino Meyer in Zukunft zusätzliche pfarramtliche Aufgaben übertragen bekomme und für ihn damit weniger Zeit für die bisher umfangreiche Jugendarbeit in den Kirchengemeinden bleiben werde. "Wir möchten, dass die gegebene Vielfalt weiter gewährleistet bleibt", hebt Henri Blanken, der zweite Vorsitzende, hervor.

Nicht nur eine neue Satzung hat sich der Förderkreis gegeben, auch einen neuen Vorstand hat der Verein jetzt an der Spitze. Zu ihm gehören neben Ulrike Böschen und Henri Blanken der Kassenwart Michael Möller sowie Meike Holsten und Markus Schwiering als weitere Vorstandsmitglieder des Förderkreises Evangelische Jugend in der Region Wilstedt, Tarmstedt und Kirchtimke.

Während bisher ein überschaubarer Kreis aus neun Mitgliedern den Förderkreis bildete, sind nun bereits vier neue Mitglieder hinzu gekommen, und der Vorstand freut sich auf zahlreiche neue Mitglieder und Unterstützung, von allen, denen die evangelische Jugend am Herzen liegt. "Wir haben alle in unserer Jugend von der Jugendarbeit profitiert", sagt Henri Blanken und fügt hinzu, dass einige aus dem jetzigen Vorstand selbst eine Gruppenleiterschulung gemacht hätten und aktiv gewesen seien. Das seien sehr prägende Erfahrungen für die persönliche Entwicklung gewesen, erinnert sich Blanken, und Kassenwart Michael Möller meint: "Das Schöne an der Jugendarbeit ist, dass das menschliche Miteinander gefördert wird."

Auf Grund der knappen Kassen bei der Landeskirche sei jetzt einfach persönliches Engagement gefragt, so sieht es die Vorsitzende Ulrike Böschen pragmatisch: "Man muss selbst aktiv werden." Deshalb habe sich der Kreis neu zusammen gefunden und im vergangenen Jahr Gespräche geführt. Nun sei der Zeitpunkt, mit dem Vorhaben an die Öffentlichkeit zu treten.

Der Schwerpunkt der Unterstützung liege dabei auf der Kinder- und Jugendarbeit in den drei Kirchengemeinden, die bisher ein sehr breites Spektrum umfasst. Beginnend mit Kinder- und Jugendgottesdiensten, reicht die Arbeit über Kinderstunde, Jung- und Mädchenschar, Mädchen- und Jungenkreise bis zu Freizeiten, Mitarbeiterschulungen, der Weihnachtsbaumaktion, Familiengottesdiensten und dem Konfirmandenunterricht.

Bisher ist es so, dass nicht unbedingt in jedem Ort eine entsprechende Gruppe ist, doch die Gruppen sind so organisiert, dass mittels eines Fahrdienstes Kinder und Jugendliche jede angebotene Veranstaltung erreichen können. Dieses bestehende Angebot solle auf jeden Fall erhalten werden, hebt der neue Vorstand hervor. Dafür wolle der Verein Geld sammeln und ehrenamtlich aktiv werden. Schon eine ganze Reihe an Ideen gibt es. In welcher Richtung der Förderkreis dann konkret aktiv werde, stehe auf der Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung Mitte Februar, hieß es. Wichtig sei jetzt erst einmal, die Werbetrommel zu rühren.

Ein erster Grundstock hat sich übrigens bereits gefunden. Der Förderverein erhält die Hälfte des Erlöses der Weihnachtsbaumaktion, immerhin über 3000 Euro Startkapital. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft hat oder den Verein durch eine Spende unterstützen möchte, kann sich an Ulrike Böschen unter der Telefonnummer 0 42 83 / 88 33 wenden oder auch an Henri Blanken, erreichbar unter 98 08 55.