Ev.-luth. St.Lambertus-Kirchengemeinde Kirchtimke

Missionsverein Hepstedt

Am Sonntag Missionsfest in Hepstedt

Die Verbindung nach Übersee und die Arbeit des Missionswerkes Hermannsburg ist am Sonntag, 26.Mai, ab 14.30 Uhr das Thema des Hepstedter Missionsfestes. Es findet wieder in der Scheune von Familie Poppe (Neuer Weg 3) statt. Die Predigt hält Pastor Holger Hiepler aus Heeslingen. Den Missionsbericht liefert Pastor Michael Schultheiß. Veranstalter ist der Hepstedter Missionsverein, der seit mehr als 100 Jahren besteht. Die Berichte aus der missionarischen Praxis gehören seit den Anfängen der Missionsfeste genauso dazu wie die Predigt und die Förderung der ökumenischen Gemeinschaft. Im Anschluss an das Missionsfest sind alle Gäste herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die Kollekte des Missionsfestes ist für die Arbeit des Missionswerkes in Hermannsburg bestimmt. Am Vormittag entfällt der gewohnte Gottesdienst in der Kirchtimker Kirche. Pfarramt und Missionsverein laden ganz herzlich nach Hepstedt ein!

 

Missionsfest in Hepstedt am 27.Mai

Missionsfest mit Gottesdienst in Hepstedt am 27.Mai 2018
Eine mit Buchengrün geschmückte Scheune, gedeckte Tische und eine Predigtkanzel, mehr braucht es nicht für das jährliche Missionsfest in Hepstedt. Natürlich gehören dann noch Helfer dazu und nicht zu vergessen die Kuchenbäckerinnen und die versammelte Gemeinde um Predigt und Bericht aus dem Missionswerk. Das jährliche Missionsfest erinnert an den pfingstlichen Geist Gottes, der Menschen in seinen Dienst nimmt. Bereits vor über 135 Jahren, als das Wort "Globalisierung" noch nicht geprägt war, wussten sich Menschen in Hepstedt mit der Welt in Übersee verbunden. Die Missionsvereine waren so etwas wie ein Trägerkreis und spiritueller Hafen für die Aussendung von Missionaren. Im Lauf der Zeit hat sich das Bild von Mission gewandelt. Heute ist der partnerschaftliche Gedanke im Vordergrund, ein gegenseitiges Geben und Nehmen und sich Unterstützen, wo es kirchlich und diakonisch gewünscht und möglich ist. Das Evangelisch-lutherische Missionswerk in Niedersachen ist mit vielen Kirchen vernetzt.
Aus der Arbeit berichten wird in diesem Jahr Missionsdirektor Michael Thiel aus Hermannsburg. Die Predigt hät Superintendent i.R. Wilhelm Hastedt. Vikar Robert Brühl und Hermann Gerken als Vorsitzender des Missionsvereins werden durch das Missionsfest führen. Beginn ist um 14.30 Uhr in der Scheune bei Poppe (Neuer Weg). Im Anschluss gibt es für alle Besucher Kaffee und Kuchen. Am Vormittag findet um 10 Uhr kein gesonderter Gottesdienst in der St. Lambertus-Kirche in Kirchtimke statt. Denn traditionell gehört zu einem Missionsfest auch die Predigt. Das Pfarramt lädt darum herzlich nach Hepstedt ein.

 

Missionsfest in Hepstedt - 21.Mai 2017

Am 21.Mai 2017 fand das jährliche Missionsfest in Hepstedt statt. Beginn war um 14.30 Uhr in der Scheune bei Poppe(Neuer Weg).
Neben der Predigt, die Prädikantin Frau Dr. Kempff-Synofzik aus Lilienthal hielt, stand ein Bericht aus dem Missionswerk Hermannsburg auf dem Programm. Der frühere Asienreferent Helmut Grimmsmann war über 20 Jahre in Zentralafrika tätig. Insgesamt hat die Unterstützung der Partnerkirchen eine lange Geschichte und es stellen sich immer wieder neue Herausforderungen.
Nach Predigt und Bericht war die versammelte Gemeinde zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Durch das Missionsfest führte der Vorsitzende Hermann Gerken aus Hepstedt, der Posaunenchor begleitete das Fest musikalisch.

 

Missionsfest am 22.Mai 2016

Die kirchliche Arbeit in Äthiopien war am 3.Sonntag im Mai, ab 14.30 Uhr Thema des Hepstedter Missionsfestes in der Scheune von Familie Poppe, Neuer Weg 3. Die Predigt hielt der frühere Tarmstedter Pastor Stephan Kottmeier, der inzwischen in Osnabrück als Seelsorger im Küpper-Menke-Stift der Diakonie tätig ist. Den Missionsbericht lieferte Pastor Thomas Haase aus der St. Petri-Kirchengemeinde Buxtehude. Bis 2014 war Thomas Haase Regionalrepräsentant des Evangelisch-Lutherischen Missionswerkes in Niedersachsen für Äthiopien und Zentralafrika mit Sitz in Addis Abeba. Im Bericht kann er ausgesprochen aktuell auf die Situation eingehen, mit Lichtbildern wird er aus der Arbeit erzählen.
Veranstalter war der Hepstedter Missionsverein. Die Berichte aus der missionarischen Praxis gehören in guter Tradition zu den Missionsfesten wie die Predigt und die Förderung der ökumenischen Gemeinschaft. Im Anschluss an das Fest waren alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

 

14.06.2015: Missionsfest mit Bericht aus Russland

Pastor Michael Fendler

Missionsfest in Hepstedt mit Bericht aus Russland

Die kirchliche Arbeit in Russland war am Sonntag, 14. Juni, 14.30 Uhr, Thema des Hepstedter Missionsfestes. Es findet jedes Jahr in der Scheune von Familie Poppe (Neuer Weg 3) statt. Die Predigt hielt diesmal Pastor i.R. Friedrich Hinrichsen-Mohr aus Neuenwalde. Seine Tochte Mareike ist zur Zeit Vikarin in Kirchtimke. Den Missionsbericht lieferte Pastor Michael Fendler, Partnerschaftsreferent aus Hermannsburg. Veranstalter war der Hepstedter Missionsverein, der seit mehr als 100 Jahren besteht. Die Berichte aus der missionarischen Praxis gehören genauso zu den Missionsfesten wie die Predigt und die Förderung der ökumenischen Gemeinschaft. Im Anschluss an das Missionsfest waren alle Gäste herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Die Kollekte des Missionsfestes wurde für die Arbeit des Missionswerkes in Hermannsburg bestimmt.

 

Missionsfest in Hepstedt

Laura Paul und Pastor Dr. Georg Gremels

Missionsfest am 15.Juni 2014 in Hepstedt

Thematisch ging es um ein Projekt in Argentinien bei der indigenen Bevölkerung. Laura Paul berichtete von ihrem Freiwilligenjahr im Norden Argentiniens. Die Festpredigt hielt Pastor Dr. Georg Gremels aus Hermannsburg zum Text aus dem Johannesevangelium, wie Jesus die Grenze nach Samarien überschreitet. Das Missionsfest begann mit einem Vortrag des Kirchenchores in der Scheune von Joachim Poppe, Neuer Weg 3. Im Anschluss gab es wie in den Vorjahren Kaffee und Kuchen. Der Missionsverein Hepstedt hat eine lange Tradition und unterstützt das Ev.-luth. Missionswerk in Hermannsburg. Die Kollekte war in diesem Jahr für den Freiwilligendienst bestimmt.

Pressebericht von Laura Paul:
Mein Name ist Laura Paul und ich habe im Rahmen des evangelischen Freiwilligenprogrammes ein Jahr lang im Norden Argentiniens gelebt, genauer in J.J. Castelli in der Provinz Chaco. Der Chaco ist eine trockene, von Landwirtschaft geprägte Gegend, in der zwei indigene Völkergruppen leben: die Wichi und die Qom. Beides sind Völker, die noch ihre eigene Sprache und Kultur haben, aber leider stark diskriminiert werden und oftmals von Armut betroffen sind.
Das Projekt in dem ich gearbeitet und gewohnt habe, die Junta Unida de Misiones (JUM), versucht durch verschiedene Initiativen die Lebensbedingungen der indigenen Bevölkerung zu verbessern und setzt sich für deren Rechte ein. Das Projekt ist in jeder Hinsicht eine Anlaufstelle für die Indigenen: Es gibt eine Tischlerei, zwei Herbergen für indigene Studenten, die Handarbeitsgruppe „L´Taaraipi“, einem Medizinbereich und die Büros, wo in Kooperation mit einem Anwalt auch Anzeigen entgegen genommen werden. Die JUM unterstützt außerdem landwirtschaftliche Projekte und den Umweltschutz, so dass ein Teil der Arbeit auf dem Land stattfindet. Meine Aufgaben in der JUM waren unter anderem Instandhaltungsarbeiten, Verwaltungsarbeiten im Büro und der Besuch von Gemeinden auf dem Land. Vor allem aber habe ich während meines Freiwilligendienstes die Gruppe „L´Taaraipi“ begleitet, die aus Frauen des Volkes der Qom besteht. Bei Ihnen war ich mindestens drei Mal wöchentlich, dabei ging es um die Herstellung und den Verkauf von Handarbeiten, wie Körbe und Dekorationsartikel und das Besuchen von ländlichen Gemeinden. Später haben wir in der Gruppe außerdem Aloe-Vera-Creme und Hustensaft hergestellt und ausgegeben.
Ich hatte in meinem Projekt die Möglichkeit gleich zwei, mir fremde Kulturen kennen und verstehen zu lernen. Der Freiwilligendienst hat mich in vielerlei Hinsicht bereichert und ich habe dadurch ein zweites Zuhause gefunden. In dem einen Jahr habe ich so viel erlebt, dass es schwer fällt das alles in einem Artikel in Worte zu fassen und ich kann nur jedem empfehlen, diese Erfahrungen selber zu machen.




 

Missionsfest

Missionsfeste sind kleine Pfingstfeste

Wenn in Hepstedt im Juni eine Scheune mit frischem Buchengrün geschmückt wird, dann ist klar: Es ist wieder Missionsfest. Seit über 130 Jahren lädt der Missionsverein im Frühsommer an einem Sonntagnachmittag zum jährlichen Gottesdienst mit Missionsbericht. Die Missionsvereine der Region hatten damals gemeinsam die Idee, Mitarbeiter nach Übersee zu entsenden und zu finanzieren. Und natürlich wollte man auch hören, was aus der kirchlichen Arbeit dort wird und wie Gottes pfingstlicher Geist an den ganz unterschiedlichen Orten dieser Welt wirkt. Seitdem gehört zum Missionsfest neben der Predigt auch ein Bericht. Die Verbindung zum früheren Missionswerk in Hermannsburg ist nach wie vor lebendig.

 

Missionsverein Hepstedt

125 Jahre Missionsverein !

2006 feierten wir im Kirchspiel Kirchtimke ein Jubiläums-Missionsfest in Hepstedt. Beginn war am 1. Sonntag nach Trinitatis um 14.30 Uhr in Ottens Scheune, Hinter den Höfen.

Die Kinder trafen sich wie im Vorjahr bei Fam. Gerken, Am Brink 10.

Thematisch ging es um die Situation in Indien. Bereits vor 300 Jahren war der spätere Kirchtimker Pastor Johann Georg Bövingh als Missionar in Indien. Vor 125 Jahren verpflichteten sich mehrere befreundete Missionsvereine für die Entsendung eines Missionars aufzukommen.

Als Gäste waren aus Hermannsburg der indischen Pastor Ponniah Manoharan und seine Frau angereist sowie Pastor Eckhard Krause aus Hanstedt.

Wer noch nie bei einem Missionsfest in der Scheune dabei war, sollte sich die Atmosphäre nicht entgehen lassen und sich beim nächsten Mal unbedingt auf den Weg machen!



Rückblick: 125 Jahre - Ein besonderes Jubiläum !

Der jetzige Kirchenvorsteher und Vorsitzende des Missionsvereins, Hermann Gerken, berichtete von der Geschichte des Vereins und warb zugleich um neue Mitglieder.

Es ist schon etwas besonderes, wenn eine lange Tradition auch heute noch lebendig ist. Im Zusammenhang mit der Hermannsburger Erweckungsbewegung Ende des vorletzten Jahrhunderts wurden in unserer Gegend mehrere Missionsvereine gegründet. Es war das Anliegen, Menschen für die biblische Botschaft neu zu gewinnen - hier bei uns und in aller Welt. Mehrere Missionsvereine schlossen sich zusammen (Heeslingen, Rhade, Tarmstedt, Schlußdorf, Hepstedt) und schickten Missionare nach Übersee. Ein Mutiges Vorhaben, das allen Beteiligten viel Einsatz abverlangte.

Früh wurden dann auch gesonderte Missionsfeste gefeiert. Sie dienten der Zurüstung der Christen vor Ort und zugleich wurde der Blick über den eigenen Tellerrand hinaus in die Welt gerichtet. Das Wort „Globalisierung“ gab es noch nicht, und doch wussten sich die Menschen schon damals im Glauben mit Christen in aller Welt verbunden. Berichte aus der missionarischen Praxis gehören seitdem genauso zu den Missionsfesten wie die Predigt zum geistlichen Aufbau.

Wir freuen uns, dass es in Hepstedt auch heute noch Männer und Frauen gibt die das Anliegen des Missionsvereins weiter tragen!

Der Missionsverein Hepstedt lädt jedes Jahr zum Missionsfest nach Hepstedt ein. Frisches Birkengrün schmückt die Scheune, in der im Jahr 2005 Herr Missionsdirektor i.R. Ernst-August Lüdemann von der Arbeit des Ev.-luth. Missionswerkes in Süd-Afrika berichtete. Schwerpunkt seines Vortrages war die Frage, wie aus Fremden Freunde werden. In den zurückliegenden Jahren waren mehrfach Landesbischöfe, Sprengelbischöfe und Superintendenten als Prediger in Hepstedt zu Gast.